Fläche Mulhofs Kamp, Foto © Jürgen Pern
Fläche Mulhofs Kamp, Foto © Jürgen Pern

Praktischer Naturschutz

Grete Badenheuer Foto © Christa Hudde, NABU

In der stark zersiedelten Landschaft des Ruhrgebiets versucht der NABU Ruhr, Flächen zu erwerben, um sie einer kommerziellen Nutzung zu entziehen. Diese Flächen sollen durch fachgerechte Betreuung als Biotope erhalten oder in standorttypische Biotope zurück verwandelt werden. So entstehen durch die Anlage von Streuobstwiesen, die Pflanzung von Hecken und Baumreihen und die Pflege von Feuchtgebieten und Gewässerrandstreifen wichtige Trittsteinbiotope, die unterschiedlichste Lebensräume miteinander vernetzen und als Wanderkorridore von vielen Arten genutzt werden.

 

Unsere größte Pflegefläche in Essen-Haarzopf konnte 1996 aus dem Vermögen einer Erbschaft erworben werden. Das Bild zeigt die Erblasserin Frau Grete Badenheuer.

 

Zusätzlich konnte dank einer Erbschaft von Frau Erika Schöne 2002 in Mülheim-Menden eine Fläche erworben werden. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums in Mülheim wurden 2012 Spendengelder gesammelt, von denen diese Fläche 2014 durch Zukauf erweitert werden konnte.


Der finanzielle Aufwand zum Aufkauf und der laufende personelle Einsatz zur Aufrechterhaltung eines in die Umgebung passenden Biotops sind beträchtlich. Unsere Aktiven in Essen und Mülheim treffen sich im Jahresdurchschnitt über 100 mal - vor allem im Frühjahr und Herbst. Dabei werden jährlich im Mittel weit über 800 Arbeitsstunden abgeleistet. Dieser anstrengende, freiwillige und unbezahlte Einsatz ist eine der Kernaktivitäten des NABU Ruhr.

NABU und NAJU Pflegeflächen in Essen und Mülheim. Karte © Goolgemaps Karte der Trittsteinbiotope, die von NABU und NAJU in Essen und Mülheim gepflegt werden (Stand 2008). Karte © Goolgemaps

 

NABU und NAJU pflegen und betreuen in Essen und Mülheim inzwischen insgesamt eine Fläche von 13,9 ha - das entspricht der Größe von annähernd 20 Fußballfeldern!

Kontakt:

 

Bereich Essen
Tel. 0201 - 7 10 06 99
ag-naturschutz(at)nabu-ruhr.de

Kontakt:

 

Karl Regel, Bereich Mülheim
Tel. 0208 - 48 51 39
karl.regel(at)nabu-ruhr.de

 

Ausstellungen:

bis 30.11.17 Wunder der Natur OB

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