Rotkehlchen, Foto © NABU, Klemens Karkow
Rotkehlchen, Foto © NABU, Klemens Karkow

NABU Ruhr „Aktuell" (Archiv)

Frühblüher - erste Nahrungsquelle für Insekten

Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum, Foto © Thomas Kalveram, NABU Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum, Foto © Thomas Kalveram, NABU

Als Nahrungsquelle sind Frühblüher besonders wichtig, weil es nach dem kargen Winter für Insekten und Vögel noch keine sonderlich reichlich gedeckte Tafel gibt.

Hier geht's zu einigen Frühblühern, die Thomas Kalveram in Essen entdeckt hat.

Ein Herz für Amphibien

Zur Veranstaltung im Blücherturm sind Menschen gekommen, deren Herz für Amphibien schlägt. Spätestens beim Verlassen des Blücherturms.

Krötenausstellung im Blücherturm, Foto © Cora Ruhrmann, NABU Ruhr Krötenausstellung im Blücherturm © C. Ruhrmann, NABU

Die Verantwortlichen Margot Abel, Sabine Lümmen und Cora Ruhrmann haben mit Unterstützung von selbstgebackenem Kuchen und viel Info- und Anschauungsmaterial Fragen beantwortet und von den Erlebnissen beim Schutz von Amphibien so intensiv erzählt, dass sich jeder den Amphibien Essens näher fühlte.

Der Vortrag von Dr. Randolph Kricke von der UNB in Duisburg ist so gut angekommen, dass er ihn direkt zweimal gehalten hat.

Eine anschließende Diskussion der Zuhörer wurde lebhaft geführt. Auch echte Kröten waren Teil der Veranstaltung, beim abschließenden Besuch der nahegelegenen Krötenwanderungsstrecke wurden die neuen Lieblingstiere ausgiebig betrachtet.

Sind Kröten vonnöten? Das konnte mit ja beantwortet werden. Nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus dem Herzen gesprochen. Wir lieben Kröten. Und nach dieser Veranstaltung ein paar Menschen mehr.

Falls Sie mitlieben wollen, freuen wir uns über Unterstützer.

Kontakt über Cora Ruhrmann   ag-amphibien(at)nabu-ruhr.de

Amphibienzaun am Schuirweg aufgebaut

2. März 2019: Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU

Wie jedes Jahr um diese Zeit, trafen sich am Samstag (2.3.) Helfer der Amphibien-AG zum Krötenzaunaufbau am Oberschuirshof. Inzwischen gibt es seit bereits 8 Jahren gute Erfahrungen an diesem Standort, und so haben sich einige Tricks bewährt – wie z.B. die mobile Bretter-Schranke, die nachts Amphibien vor dem „ungebremsten“ Lauf auf die Straße schützt, tagsüber dem Bauern aber trotzdem die Einfahrt auf sein Feld ermöglicht! Der Aufbau war keinen Tag zu früh angesetzt: Bereits am Rosenmontag-Morgen befanden sich u.a. 39 Erdkröten in den Fangeimern! Ziel der wandernden Kröten, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche sind die beiden Teiche neben dem Hof.

Hinweise zu Bsal
Vorsicht gilt bereits seit letztem Jahr wegen des Hautpilzes Batrachochytridium salamandrivorans (Bsal), der leider auch in Essen an verschiedenen Stellen nachgewiesen wurde. Er ist für Menschen ungefährlich, für Schwanzlurche (Molche und Salamander) aber tödlich. Frösche und Kröten erkranken nicht, übertragen den Pilz allerdings auf die Schwanzlurche.
Bei Zaundiensten und Exkursionen kommt es deshalb vor allem darauf an, die mögliche Infektion nicht von einem auf ein anderes Gebiet zu übertragen. Deshalb gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

Erdkröten, Foto © Cora Ruhrmann Erdkröten, Foto © Cora Ruhrmann
An die Amphibienfreunde 
 
Die warmen Temperaturen sorgen dafür, dass die Amphibien mit ihrer alljährlichen Wanderung beginnen.
Der NABU-Ruhr betreut mehrere Stellen in Essen, an denen Mithelfer gesucht werden. Bitte sehen Sie sich einmal die Stellen an, an welchen Sie helfen mögen:
 
Essen-Heisingen: Wuppertaler Straße (Koordination: cora.ruhrmann(at)web.de)
 
Essen-Schuir: Schuirweg in Höhe Bauer Weber (Koordination susa-erbach(at)gmx.de)
 
Essen-Stadtwald: Ägidiusstr. (Koordination abel.margot(at)outlook.de)
 
Essen-Huttrop: Bonsiepen (Koordination juergen.vossen(at)t-online.de)
 
Kontaktieren Sie für den einzelnen Standort die entsprechende Person per Email, dort erfahren Sie auch, wann oder wie ein Zaunaufbau stattfindet und wie Sie weiterhin helfen können. Mehr dazu...
 
DANKE!!!
 
Es grüßt
Cora

NABU installiert Niströhren für Steinkäuze

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Pressemitteilung RWW

Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2018

 

Den Steinkauz wird’s freuen. Zwei Mitarbeiter des NABU Ruhr installierten jetzt vier Steinkauz-Brutröhren an ausgewählten Standorten auf Mülheimer-Gelände der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Beide Partner setzten mit dieser Aktion ihre langjährige Kooperation fort. Sie schaffen mit den Nistkästen die Möglichkeiten, zur Erholung der Population beizutragen. Reinhard Plath, Eulen-Experte beim Naturschutzbund:     „Wir beobachten seit Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Steinkauzbestände. Die Eulen finden nur noch wenige natürliche geeignete Höhlen in alten Bäumen, wie beispielsweise in Obstbäume, Weiden usw. Wir sind froh, dass RWW bereit war, hier zu unterstützen."

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Die Länge der angebrachten Niströhren beträgt rund einen Meter, der Durchmesser etwa 16 Zentimeter. Am Eingang befinden sich versetzte Öffnungen, die als Marderschutz dienen. Eine Dachpappe umschließt die Niströhre. Allerdings nicht in Gänze, da Feuchtigkeit nach untern entweichen soll. Kleine Löcher dienen der Belüftung. Zur Befestigung des Nistkasten wurde ein Gitterband verwendet.

 

Peter Heiks und Reinhard Plath engagierten sich bereits vor Jahren bei der Anbringung von Eisvögel-Nistkästen unter den Arkaden der RWW-Hauptverwaltung.

 

BU 1: Peter Heiks und Reinhard Plath (rechts) mit der fertigen Niströhre

BU 2: Peter Heiks installiert die Niströhre an einem geeigneten Ast

Essener Eulen wollen brüten

NABU möchte den Bestand von Steinkauz und Co. sichern.

Schleiereule, Foto © NABU Schleiereule, Foto © NABU

Eulen sind hierzulange durch das menschliche Eingreifen in die Natur stark gefährdet. Dabei leiden manche Arten mehr unter den veränderten Bedingungen als andere. Doch was unterscheidet eigentlich eine Waldohreule von dem aufwendig wiederangesiedelten Uhu? Die AG Eulen des NABU klärt auf.

 

Lesen Sie mehr auf Lokalkompass Essen.

 

Wir danken der Redaktion des Stadtspiegels Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel von Julia Hubernagel auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

Wir trauern um Dr. Klaus Grebe

Dr. Klaus Grebe, Foto © Grebe Dr. Klaus Grebe, Foto © Grebe

Unser langjähriges Vorstandsmitglied

Dr. Klaus Grebe verstarb im Alter von fast 84 Jahren am 4. November 2018.

 

Da er sich seit seiner Jugend mit der Beobachtung und Dokumentation der Natur beschäftigt hatte, fand er nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe für den (Un)ruhestand beim NABU Ruhr eine Vereinigung, in die er sich mit seinen naturkundlichen und auch beruflichen Erfahrungen als Naturwissenschaftler einbringen konnte.

Nach drei Jahren Mitgliedschaft wurde er 1997 Beisitzer im Vorstand. Wir lernten einen engagierten, kreativen Menschen kennen und schätzten ihn als einen Mann, der es verstand, auch in kontroversen Diskussionen sachlich zu bleiben.

 

Im Laufe der Zeit galt sein besonderes Engagement der Erstellung unseres Programms. Aus schrittweisen Veränderungen entstand 2008 anlässlich des 100jährigen Bestehens des NABU in Essen das farbige Programmheft. Er arbeitete an Gestaltung und Inhalt des gedruckten Programms, um damit die Außendarstellung des NABU Ruhr zu verbessern. Seine Leidenschaft zur Naturfotografie zeigte sich auf etlichen Titelfotos unseres Programmheftes und Fotos in seinen Textbeiträgen.

 

Mit der Serie NATUR ZUM STAUNEN gab er den Vortragsveranstaltungen, die der NABU Ruhr seit ca. 1977/78 in Kooperation mit der Volkshochschule Essen veranstaltet, ein neues Gesicht. Er gewann hochkarätige Referenten, die naturwissenschaftliche und naturkundliche Vorträge zu unterschiedlichen Themen hielten und die verständlich über spannende und komplexe Vorgänge berichteten, die in unsere Biosphäre zusammenwirken. Hohe Besucherzahlen zeugen für die erstklassige Qualität der Vorträge und ihrer Referenten.

2014 gehörte er mit zu den Initiatoren der Erneuerung der Homepage des NABU Ruhr.

 

Für sein Engagement wurde ihm auf unserer Mitgliederversammlung im März 2018 die silberne Ehrennadel des NABU verliehen. Wir haben einen tatkräftigen Freund verloren und sind dankbar für viele Anregungen, die er im Laufe seiner Vorstandsarbeit einbrachte.

 

Elke Brandt

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU
Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 13. März 2018 im Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle in Essen-Borbeck wurden Dr. Klaus Grebe, Vorstandsmitglied des NABU Ruhr, und Uwe van Hoorn, Gründungsmitglied der NAJU Essen / Mülheim, vom stellvertretenden Landesvorsitzenden des NABU NRW, Christian Chwallek, für ihr ehrenamtliches Engagement mit der "Ehrennadel in Silber" ausgezeichnet.

Tote Grünfinken durch Trichomonaden

Grünfinken an FGrünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski Grünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski

Sommerhitze fördert Verbreitung des Erregers

Nicht nur beim NABU Ruhr gehen in diesem Sommer wieder vermehrt Meldungen zu toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Futter- und insbesondere Wasserstellen für Vögel sind gerade im Sommer ideale Ansteckungsherde, so dass ein kranker Vogel schnell andere Vögel infizieren kann. Die Krankheit ist durch einfache Maßnahmen zu stoppen. Lesen Sie mehr!

Mitmachen beim „Insektensommer“!

 

Beobachten und zählen Sie eine Stunde lang Sechsbeiner.

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August können Sie an der Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen. Suchen Sie sich dafür einen schönen Platz, von dem Sie einen guten Blick in die Natur oder Garten haben. Hier geht's zur Zählhilfe und zur NABU-App.
Wir rücken die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Krabbler und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt:
Jedes Insekt zählt!

Zeit der Schmetterlinge - Mitmachaktion 15.6. - 16.7.18

Mitmachaktion © NABU NRW Mitmachaktion © NABU NRW

Sie sind selten geworden die Tagfalter in Nordrhein-Westfalen. Admiral, Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs fliegen längst nicht mehr häufig durch unsere Gärten. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes werden jedes Jahr über einen Zeitraum von 4 Wochen Schmetterlinge gezählt.

Nun ist es wieder soweit: vom 15. Juni bis 16 Juli können Falter gezählt und gemeldet werden. Informationen finden Sie hier.

Aufruf: Schwalben und Mauersegler melden!

Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend

Zurzeit brüten Schwalben und Mauersegler wieder bei uns. Aber wie viele Nester gibt es noch in Essen und Mülheim und wo befinden sie sich?

Deshalb bittet die Schwalbengruppe des NABU Ruhr auch in diesem Jahr alle Essener und Mülheimer Bürger, Niststandorte von Schwalben und Mauerseglern zu melden. Sind Anzahl und Standorte der Nistplätze bekannt, können die Bestände gezählt, kontrolliert und geschützt werden.

 

Nistplatzmeldungen wenn möglich mit Angaben zur Vogelart, der Anzahl der Nester und des Standorts an:

NABU Ruhr   Tel./AB: 0201 - 7 10 06 99

E-Mail:           info@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Essen:

Email:  rainer.soest@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Mülheim:

E-Mail: ag-wasservoegel-mh@nabu-ruhr.de

 

Die Arbeitsgruppe hofft nicht nur auf Rückmeldungen in Sachen Schwalben- und Mauerseglerbestand, sondern auch auf aktive Mitarbeiter.

Stunde der Gartenvögel 2018 vom 10. bis 13. Mai

Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU

Deutschlands große Zählaktion

 

Der NABU ruft wieder zur Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt. Die seit 2005 gesammelten Daten ermöglichen Aussagen über Trends in der Vogelwelt.

 

Alles Nähere finden Sie hier!

NABU_Schwalbenaufruf Essen.pdf
PDF-Dokument [156.2 KB]
NABU-Schwalbenaufruf Mülheim.pdf
PDF-Dokument [396.6 KB]

Etappensieg für die Feldlerche

Ungestörte Lerchenbrut auf dem Flughafen Essen/Mülheim im Jahr 2018

 

Die Verlegung des Ed Sheeran-Konzerts begrüßen die Naturschutzverbände BUND Essen und Mülheim, der Naturschutzbund (NABU), die Naturschutzjugend Essen/Mülheim und die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO). Aber dies ist nur ein Etappensieg für die Feldlerche, denn Ideen zur Bebauung des Flughafenareals nehmen Form an: Ein neues Stadtquartier für 10.000 Menschen ist  geplant. (...) mehr

Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

02.03.2018

NABU NRW betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals (...) mehr

 

Stadt Essen - grün, nachhaltig, lebenswert – bitte auch für die Feldlerche

28.02.18

NABU NRW erwartet von der „Grünen Hauptstadt 2017" auch zukünftig verantwortungsvolles Handeln für den Artenschutz. (...) mehr

Naturschutztreff am Samstag, 20.01.18

„Fernoptik im Vergleich“

Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU
Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU

Trotz feuchter Kälte, die durch warme Getränke erträglich gehalten wurde, kam es in und vor der NABU-Hütte in Essen-Haarzopf zu einem geselligen und fachlich sehr ansprechenden Austausch über Ferngläser jeglicher Art. Praktische Anwendungen boten sich, ganz nebenbei, durch Vogelarten wie z.B. Stieglitze und Erlenzeisige, die auf der Badenheuer Fläche, einem Biotop in unmittelbarer Nähe, das vom NABU gepflegt wird, beobachtet werden konnten. Laut Peter Galdiga, dem Initiator der Aktion, ist eine Wiederholung der Veranstaltung geplant.

Presse: Vogelkundler sorgt sich um Artenvielfalt.

Gerscheder Dreigestirn, Foto © Uwe van Hoorn Gerscheder Dreigestirn, Foto © Uwe van Hoorn

Nach den bisherigen Zwischenergebnissen der bundesweiten Wintervogelzählung wurden im Januar 2018 erfreulicherweise mehr Vögel pro Garten gesichtet als im Januar 2017.

 

Für Uwe van Hoorn, Ansprechpartner für Ornithologie aus Essen-Gerschede, ist das allerdings nur eine Momentaufnahme.

 

Lesen Sie das ausführliche Presseinterview

von Marcus Schymiczek (WAZ), der Uwe van Hoorn vergangene Woche in seinem Garten in Gerschede besucht hat.

 

 

Hier geht's zum Interview *

 

Wir danken der Funke Mediengruppe für die freundliche Erlaubnis, einen Link zum Presseinterview auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

* https://www.waz.de/staedte/essen/zaehlung-vogelkundler-sorgt-sich-um-artenvielfalt-in-essen-id213226273.html

Rarität: Eistaucher auf dem Baldeneysee gesichtet

2018-01-24.Eistaucher-Baldeneysee © Uwe van Hoorn 2018-01-24.Eistaucher-Baldeneysee © Uwe van Hoorn

Auf dem Baldeneysee schwimmt momentan ein Gast aus dem hohen Norden, ein Eistaucher, dessen schaurig-schönen Ruf man aus vielen Filmen kennt.

Uwe van Hoorn, unser Ansprechpartner für Ornithologie, hat ihn am 24.01.2018 im Bereich des NSG Heisinger Bogen / Vogelschutzgebiet entdeckt.

Lokalzeit Ruhr: Fernsehbericht mit Uwe van Hoorn

Krähen in der Innenstadt

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-1530.html

 

15.01.2018 | 29:23 Min. | Verfügbar bis 22.01.2018 | WDR

Moderiert von Desiree Rösch

Wir danken dem WDR Studio Essen, dass wir einen Link zum TV-Bericht setzen dürfen.

Rabenkrähe, Foto © Uwe van Hoorn, NABU Rabenkrähe, Foto © Uwe van Hoorn, NABU

Zwischenergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

In unseren Gärten und Parks halten sich deutlich mehr Vögel auf als im Vorjahr. Das ergab die achte bundesweite „Stunde der Wintervögel“. Vor allem Arten, die sich 2017 rar gemacht hatten, finden nun wieder in die Gärten zurück, allen voran die verschiedenen Meisen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer.

Hier geht's zu den Ergebnissen!

Bis 15. Januar 2018 könnnen Sie einfach und bequem Ihre Beobachtungen vom Aktionswochenende melden. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! mehr →

Es kommen wieder mehr Vögel in die Gärten

Städtische Lebensräume mit ihrem reichen Nahrungsangebot und milderen Temperaturen im Winter besitzen eine Magnetwirkung auf viele Vögel, besonders die klugen Rabenvögel haben entdeckt, dass - im Gegensatz zur weitgehend ausgeräumten Landschaft - der Tisch in den Innenstädten für sie gedeckt ist.
Ein typisches Winterbild sind daher auch in Essen die Rabenvogelschwärme, die abends ihrem Nachtquartier, ihren Schlafbäumen in der City zustreben. Dort nächtigen sie in großer Zahl und bleiben ihren Schlafplätzen über Jahre hinweg treu.

Stunde der Wintervögel

Amselmännchen, Foto © Thomas Bachhuber, NABU Amsel, Foto © Thomas Bachhuber, NABU

Für das kommende Wochenende (5. bis 7.) rufen NABU und LBV zum achten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen.

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und machen Sie mit! Infos siehe www.NABU.de und Presse bzw. Flyer und Zählhilfe

Kombi-Nistkästen am Stadtviadukt in Mülheim

Am 24.Oktober 2017 wurde das 600 m lange Teilstück des Radschnellweges Ruhr (RS 1) vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zur Ruhrbrücke durch Ulrich Scholten (OB Mülheim), Staatssekretär Jan Heinisch und Karola Geiß-Netthöfel (RVR) eröffnet. Es läuft als Hochpromenade über das Stadtviadukt.

 

Der geplante Radschnellweg Ruhr (RS 1) von Duisburg bis Hamm ist ein Pilotprojekt für ganz Deutschland. Durch Mülheim verläuft er auf der alten Trasse der Rheinischen Bahn. Das fünf km lange Teilstück von der Stadtgrenze Essen bis Hauptbahnhof Mülheim wurde bereits 2016 eröffnet.

 

Im Rahmen der Bauarbeiten war die Sanierung des gesamten Stadtviaduktes erforderlich. Hierzu mussten Kletter- und Rankpflanzen am Mauerwerk entfernt werden, was den Verlust von Nistplätzen, Fledermausquartieren und Futterquellen für Insekten zur Folge hatte.

Durch die Sanierung änderte sich die Brückendränage des Stadtviaduktes. Etwa die Hälfte der für die Dränage erforderlichen Fallrohrschächte wird nicht mehr benötigt. Deshalb kann eine Nutzung von zehn Fallrohrschächten an der Nordseite des Stadtviaduktes für Artenschutzmaßnahmen erfolgen, um den Verlust an Nistplätzen und Fledermausquartieren teilweise auszugleichen.

 

Die Stadt Mülheim beauftragte in Abstimmung mit dem Umweltamt den NABU Ruhr mit dem Bau, der Montage, der Pflege und Wartung von Kombi-Nistkästen. Die Kästen setzen sich aus fünf verschiedenen Typen zusammen, geeignet für Nischen- und Spaltenbrüter, Höhlen- und Halbhöhlenbrüter und als Fledermausquartiere. Folgende Arten können die Kombi-Nistkästen als Nist- und Schlafplätze nutzen: Blaumeise, Kohlmeise, Hausrotschwanz, Bachstelze, Zaunkönig, Rotkehlchen, Mauersegler und Fledermäuse.

 

Ausgeführt wurde dies von der Mülheimer Arbeitsgruppe „Höhlenbrüter“ unter Leitung von Karl Regel. Die dafür erforderliche ökologische Baubegleitung übernahm die Dipl. Biologin Inge Püschel. Die Schächte sind mit einer Blechverkleidung gesichert. Dahinter werden in ca. 3 m Höhe die Kombi-Nistkästen angebracht.

 

Zehn Tage vor der offiziellen Eröffnung war es soweit. Am 14.Oktober montierte die Arbeitsgruppe die Kästen in die leeren Fallrohrschächte.

 

Elke Brandt

WAZ v. 29.9.17: Helfer für Naturschutz gesucht

Apfelernte, Foto WAZ © Stefan Arend - Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Lokalredaktion Essen Apfelernte, Foto © Stefan Arend - Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der WAZ Essen

Der NABU Ruhr lädt einmal im Monat zu Treffen ein, um Ehrenamtliche für seine Aufgaben zu gewinnen. Interessierte können sofort mitmachen. Lesen Sie mehr ...

Wir danken der WAZ-Lokalredaktion Essen für ein PDF des Presseberichts vom 29.9.17 und die freundliche Genehmigung, es zum Download auf unsere Homepage setzen zu dürfen.
Helfer für Naturschutz.pdf
PDF-Dokument [738.9 KB]

NABU sucht Ehrenamtler für die Wiesenmahd

Wiesenpflege, Foto © NABU Ruhr Wiesenpflege, Foto © NABU Ruhr

„Längst schon haben Mäher und Freischneider die Sense weitestgehend abgelöst, aber anstrengend bleibt die Wiesenmahd und das ihr folgende Zusammenrechen dennoch. Genau diese anstrengende Arbeit suchen sich Ehrenamtler des Naturschutzbund Ruhr (NABU) aus und widmen ihr so manchen Samstagvormittag."

Lesen Sie den aktuellen Beitrag von Sabine Pfeffer auf Lokalkompass.de

Jugendamt der Stadt Essen stellt Voßgätters Mühle vor

Videobeitrag im Netz

Foto © U. Wienands, NABU Foto © U. Wienands, NABU

Die Stadt Essen informiert auf ihrer offiziellen Jugendinformationswebsite www.townload-essen.de junge Erwachsene und Jugendliche über die Jugendhäuser in Essen.

Vorgestellt wird auch die NAJU in der Voßgätters Mühle https://youtu.be/-2AE-dleZD4 (fünfter Beitrag ab Minute 2:37).

Mehr Nistplätze für Schwalben und Mauersegler schaffen

Kein Platz, wenig Futter: Schwalben und Mauersegler haben es immer schwerer in der Stadt. Ehrenamtliche wie Inge Püschel päppeln verletzte Tiere auf.

Lesen Sie mehr.*

 

* Wir danken der WAZ Mülheim für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel vom 29.7.17 von Bettina Kutzner setzen zu dürfen.

Icktener Bachtal

Die Bürgerinitiative gegen die Bebauung der ehemaligen Tennisanlage im Landschaftsschutzgebiet Icktener Bachtal lädt am 7.10. 2017 ab 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung an der alten Tennisanlage Icktenerstr. ein.                          

Osterakademie 2017

„Das Gelbe vom Ei – Nachwuchsforscher eilt herbei“

Foto© Haus Ruhrnatur Foto© Haus Ruhrnatur

Experiment mit Windei im Haus Ruhrnatur

Foto © Haus Ruhrnatur

Begleitausstellung auf der Abschlussveranstaltung in der Aula

Ein Projektkurs des Gymnasiums „Luisenschule“ in Mülheim nahm das Ei
unter die naturwissenschaftliche Lupe. Nach über neun Monaten Vorbereitung unter der Anleitung Ihrer Chemielehrerin Dr. Beate Schulte, luden 17 Oberstufenschüler 43
Grundschulkinder aus sieben Mülheimer Grundschulen vom 10. bis 12. April ein.

Über 60 Experimente und Vorträge standen auf dem Programm. Dazu gehörte auch ein Besuch im Haus Ruhrnatur. Dort erlebten die Kinder - unterstützt von Elke Brandt, unserer 2. Vorsitzenden (s. Fotos) - anhand von Anschauungsobjekten und mit Hilfe von Mikroskopen die Welt der großen und kleinen Eier.

 

Kooperationspartner, Unterstützer und Förderer waren:

Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West, Rüttgers-Stiftung, zdi-Netzwerk Mülheim als Bildungsnetz Schule-Hochschule-Wirtschaft (Die Gemeinschaftsoffensive für den MINT-Nachwuchs in NRW), Haus Ruhrnatur mit NABU Ruhr, Firma Gerstel, Mülheimer Woche.

 

Lesen Sie dazu die Presseberichte in der WAZ Mülheim und in der Mülheimer Woche.

Wir danken den Redaktionen der WAZ Mülheim und der Mülheimer Woche, einen Link zu den Presseberichten setzen zu dürfen.

Naturschutz im Ballungsraum

Naturschutzgebiet, Foto © Helge May, NABU Foto © Helge May, NABU

Der begrenzte Platz in der Natur soll und muss von allen, von Spaziergängern, Radfahrern, Joggern, Wassersportlern, Reitern, usw., im Rahmen der Naherholung genutzt werden können.

Damit die Natur nicht auf der Strecke bleibt, müssen sich alle an Regeln halten.

Lesen Sie dazu den Beitrag von Elke Brandt im Magazin des Mülheimer Tierschutzvereins „tierisch“ (Ausgabe Frühjahr / Sommer 2017)

tierisch-01-2017.pdf
PDF-Dokument [2.0 MB]

Kritik an Drohnen-Einsatz

Kanadagans, Foto © Ingrid Marquardt, NABU Foto © Ingrid Marquardt, NABU

Die Stadt Mülheim will die Kanadagänse auf dem Sportplatz Mintarder Straße mit Drohnen vertreiben. Dem kann unsere 2. Vorsitzende, Elke Brandt, nichts Gutes abgewinnen.

 

Lesen Sie den Pressebericht von Nadia Al-Massalmeh

vom 17.3.17, der uns von der WAZ Redaktion Mülheim freundlicher Weise zur Verfügung gestellt wurde.

Kritik_an_Drohneneinsatz_WAZ.pdf
PDF-Dokument [369.1 KB]

Aktionsplan AG Eulen in Essen (April - Juni 2017)

Schleiereule, Foto © Hans Pollin, NABU Schleiereule, Foto © Hans Pollin, NABU

Wir begeistern uns für unsere heimischen Eulen - kümmern uns aktiv um den Schutz von Steinkauz und Schleiereule. 

Unsere Einsätze planen wir regelmäßig und treffen uns dazu in unserer NABU-Hütte in der Kleingartenanlage Hohe Birk. Interessierte sind herzlich eingeladen.

                         Hier geht's zum Aktionsplan!

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

v. lks.: U. Eitner, E. Brandt, H. Kowalski,  Foto © R. Soest (v. lks.) U. Eitner, E. Brandt, H. Kowalski
Foto © R. Soest, NABU H. Kowalski, V. Burneleit, Fotos © R. Soest

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 15. März 2017 in der VHS Essen wurden Ulrike Eitner, Vorstandsmitglied des NABU Ruhr, und Vanessa Burneleit,

1. Vorsitzende der NAJU Essen/Mülheim, vom stellvertretenden Landesvorsitzenden des NABU NRW, Heinz Kowalski, für ihr ehrenamtliches Engagement mit der "Ehrennadel in Silber" ausgezeichnet.

„Füchse fühlen sich in Mülheim wohl und vermehren sich."

Foto © Nicole Bußmann, NABU Foto © Nicole Bußmann, NABU

 

Die Tiere finden in der Stadt genug Nahrung und jagen auch Haustiere. Für den Allesfresser mit dem roten Fell ist in der Stadt der Tisch reichlich gedeckt. Friedhöfe sind beliebte Rückzugsorte für die Tiere.

 

Lesen Sie den Pressebericht der WAZ vom 20.1.17.

 

 

Wir danken für die freundliche Genehmigung der Mülheimer Lokalredaktion, einen Link zum Bericht von Bettina Kutzner setzen zu dürfen.

„Die Amsel ist die Nummer Eins in Essen."

Amselmännchen, Foto © Thomas Bachhuber, NABU Amselmännchen, Foto © Thomas Bachhuber, NABU

WAZ-Bericht v. 26.1.17

 

Die Amsel ist trotz der im Vorjahr wieder aufgetretenen Viruserkrankung der am meisten anzutreffende Vogel in Essen. Das hat die Wintervogel-Zählung des NABU ergeben.

„Wir haben zwar auch hier erkrankte Vögel beobachtet. Aber das Amselsterben ist in Essen ausgeblieben“, berichtet Elke Brandt, stellvertretende Vorsitzende des für Essen und Mülheim zuständigen Regionalverbandes NABU Ruhr. 

Lesen Sie den Pressebericht.

 

Wir danken für die freundliche Genehmigung der Essener Lokalredaktion, einen Link zum Bericht von Michael Mücke setzen zu dürfen.

Lautlos durch die Nacht

Waldkauz, Foto © Peter Kühn, NABU Waldkauz, Foto © Peter Kühn, NABU

Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.   Info

LVV: Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Fotos © B. Königs, NABU NRW

Anlässlich der Landesvertreterversammlung (LVV) des NABU NRW am 4. September in Essen wurden Dr. Erika Rothe, langjährige Vorsitzende des NABU Ruhr, und Elke Brandt, unsere 2. Vorsitzende, mit der "Ehrennadel in Gold" für ihr ehrenamtliches Engagement für den NABU ausgezeichnet.

Lesen Sie mehr im aktuellen Heft Naturschutz in NRW.

Naturtrainer-Workshop:

Vogelfutter, Foto © V. Dobrzinski Vogelfutter, Foto © V. Dobrzinski

Der Auftakt zur Ausbildung der Naturtrainer am 07.12.16 war ein voller Erfolg! Nach einer Begrüßung durch Elke Brandt vom NABU Ruhr und Michael Schoch vom NABU NRW lauschten unsere dreizehn angehenden Naturtrainer den Vorträgen der Naturbildungsreferentin Vivienne Dobrzinski von der Voßgätters Mühle zu Themen wie "Naturpädagogik" und "Deutschlands Vögel". Im Praxisteil mussten unsere Teilnehmer dann selbst Hand anlegen und durften Vogelfutter herstellen. Vom Futtersilo aus der PET-Flasche, über Futterglocken aus Blumentöpfen und Kokosnussschalen bis hin zu weihnachtlichen Futtersternen und mit Körnern gefüllten Apfelhälften war alles dabei. Hoffentlich wissen unsere gefiederten Freunde so viel Einsatz auch zu schätzen!

NABU bildet wieder Naturtrainer für NRW aus

Seniorpaten engagieren sich für Kinder und Umwelt | Neues Angebot für Kindergärten und Kindertagesstätten

 

Im Juli 2016 startete das neue Projekt „Naturtrainerinnen und Naturtrainer in NRW“ des NABU Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Diesmal bildet der NABU in den fünf Regionen Köln, Essen/Mülheim, Münsterland, Paderborn/Lippe und Herford ab Dezember 2016 wieder Naturtrainer aus.

Waldabenteurer bei der Lagebesprechung - Foto: Annette Kalde Lagebesprechung der Waldabenteurer, Foto: A. Kalde

Jetzt bewerben!

 

Wer Spaß daran hat, ehrenamtlich aktiv zu werden und als Seniorpate in Kindergärten und Kitas Kindern die heimische Natur näher zu bringen, der kann sich ab sofort beim NABU Ruhr (Essen/Mülheim) für die Ausbildung zum Naturtrainer bewerben.

 

 

Das Pilotprojekt „Naturtrainer“ im Zeitraum 2014-2016 war ein großer Erfolg. Dabei wurden in den beiden Regionen Ruhrgebiet und Krefeld/Viersen insgesamt 19 Naturtrainer ausgebildet, die seitdem regelmäßig als Seniorpaten in einem Kindergarten ihrer Wahl Kindern wie Erziehern „Naturerleben“ auf spielerische Art und Weise vermitteln.

Im Dezember 2016 starten nun die neuen Schulungen: Die zwölf Workshops umfassende Ausbildung über 16 Monate ermöglicht es Senioren in der nachberuflichen Phase, sich ehrenamtlich in der Betreuung einer Kindergruppe zu verwirklichen. Schrittweise werden die Teilnehmer in den Workshops an kindgerechte Arten der Wissensvermittlung in der Natur herangeführt. Bereits nach dem dritten Workshop suchen die angehenden Naturtrainerinnen und -trainer sich ihre eigene Kindertagesstätte oder den eigenen Kindergarten aus und entwickeln eigenständig Spiele und Projekte, die sie gemeinsam mit den Kindern durchführen. Bis zum Ende des Projektzeitraumes im Juni 2018 erarbeiten die Naturtrainer Ihr eigenes Projekt und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an den Workshops eine Zertifizierung.

 

Die Teilnahme an den 12 Workshops ist kostenfrei und aus allen Regionen in NRW möglich. Vorkenntnisse im Natur- und Umweltschutz sind nicht erforderlich. Wer sich für diese Ausbildung bewerben möchte, richte seine Kurzbewerbung mit Lebenslauf und Anschreiben, weshalb er/sie ehrenamtliche/r Naturtrainerin/Naturtrainer werden will, bitte bis zum 28. Oktober 2016 direkt an die regionalen Ansprechpartner mit dem Betreff „Naturtrainer in NRW“.

 

Mehr zum Projekt inkl. der regionalen Ansprechpartner unter http://nrw.nabu.de/naturtrainer.

Bürger im Essener Süden sollen Schwalben zählen

Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend

Wie viele Schwalben und Mauersegler gibt es tatsächlich noch im Essener Süden? Der NABU Ruhr will es genauer wissen und bittet die Bürger um Mithilfe.

*Lesen Sie mehr ...

 

Lesen Sie im Lokalkompass den Beitrag vom 22.7.16 von Sabine Pfeffer „Gesucht: Mauersegler und Schwalben - Wo gibt es im Essener Süden Niststandorte?"

 

Aufgrund unseres Aufrufes im Südanzeiger erhielten wir inzwischen viele Rückmeldungen. Hierzu ein Beispiel ....

 

* Wir danken der WAZ Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Presseartikel vom 13.7.16 setzen zu dürfen.

Graureiher in Mülheim mit Luftgewehr beschossen

Foto @ U. Wienands Foto @ U. Wienands

 

Am 5. April erreichte uns aus Mülheim-Speldorf eine Meldung über einen flugunfähigen Graureiher. Bei der tierärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass die Flugunfähigkeit durch eine Schussverletzung verursacht worden war. Leider kein Einzelfall.


Lesen Sie den Pressebericht der WAZ vom 12.4.16

„Mehrere Reiher in Mülheim mit Luftgewehr beschossen"

Seltener Gast in Borbeck

Eisvogel inspiziert Teiche im Pausmühlenbachtal

Eisvogelmännchen, Pausmühlenbachtal 14.03.2016, Foto © U. van Hoorn, NABU Ruhr Eisvogelmännchen, Pausmühlenbachtal 14.03.2016, Foto © U. van Hoorn, NABU Ruhr
Vergehendes Biotop Pausmühlenbachtal, Foto © U.van Hoorn, NABU Ruhr Vergehendes Biotop Pausmühlenbachtal, Foto © U.van Hoorn, NABU Ruhr

Einer unser Ansprechpartner für Ornithologie in Essen, Uwe van Hoorn, hat vor wenigen Tagen an den verschlammten Teichen im Pausmühlenbachtal nach langer Zeit mal wieder einen Eisvogel beobachtet. Leider war er, was das Fotografieren anbetrifft, nicht sehr kooperativ.

Früher war der Eisvogel an den Teichen in Borbeck regelmäßiger Wintergast.

 

Leider sind die Teiche aber inzwischen zu großen Teilen für einen Vogel, der nach Fischen taucht, ungeeignet: Er droht kopfüber im Schlamm stecken zu bleiben. Derzeit hat sich die Situation ein wenig verbessert, weil Mitglieder der Naturschutzjugend einige Abflüsse, die von Jugendlichen gegraben worden waren, wieder geschlossen haben.

Es wäre toll, wenn die Stadt Essen im Zuge des Projektes „Grüne Hauptstadt Europas“ dieses ehemalige wertvolle Biotop weiter verbessern würde. Auch viele andere Tierarten könnten von solchen Maßnahmen profitieren. 

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf der Homepage von Uwe van Hoorn.

Foto © R. Plath, NABU Ruhr Foto © R. Plath, NABU Ruhr

Wir trauern um Helmut Schulte

 

Helmut Schulte ist am 18. November 2015 - an seinem 80. Geburtstag – gestorben.

 

Den Baldeneysee, das Vogelschutzgebiet in Heisingen und das Flora-Fauna-Habitat (FFH-Gebiet) Heisinger Aue kannte niemand so gut wie Helmut Schulte.

Mehr als ein halbes Jahrhundert war er verantwortlich für die Internationale Wasservogelzählung in diesem Bereich. 

200 verwaiste Mauersegler aufgepäppelt!

Mauersegler, Foto © J. Pern, NABU Ruhr Mauersegler, Foto © J. Pern, NABU Ruhr

Ehrenamtliche im NABU Ruhr kümmern sich auch in diesem Jahr wieder um verunglückte Mauersegler und hilfsbedürftige Jungvögel. Nach erneuter Bilanz haben inzwischen 200 Mauersegler die Pflegestationen in DU, E, MH und OB verlassen und sind nach erfolgreicher Aufzucht - wie hier vom Modellflug-Gelände des Aero-Clubs Mülheim - in ein hoffentlich langes Seglerleben gestartet!

 

Die fachgerechte Aufzucht verwaister Mauersegler ist eine sehr arbeits- und kostenintensive Aufgabe. Dafür sind geeignete Futterinsekten und Wärmequellen nötig, weshalb die Aufzucht mit erheblichen Kosten verbunden ist, die nur über Spenden finanziert werden kann.

 

Lesen Sie die WAZ-Artikel „Kinderstube für Mauersegler" und „Ab in den Süden" von Bettina Kutzner.

 

Spenden für die Mauersegleraufzucht bitte auf unser Spendenkonto bei der


Stadtsparkasse Essen
IBAN: DE43 3605 0105 0006 4030 59
BIC: SPESDE3EXXX

 

Verwendungszweck:
Mauersegleraufzucht, NABU Ruhr

 

Wir stellen Ihnen selbstverständlich gern eine Spendenbescheinigung aus!

NABU-Fläche darf kein Gewerbegebiet werden!

Solidartreffen für Grünzug Alte Hatzperstraße am 16. 5. 2015 um 16 Uhr!

Erhalt_Grünzug_A52.pdf
PDF-Dokument [683.4 KB]
 NABU-Fläche in Haarzopf, Luftbild @ Google Maps NABU-Fläche in Haarzopf, Luftbild @ Google Maps NABU-Fläche in Haarzopf, Luftbild @ Google Maps NABU-Fläche in Haarzopf, Luftbild @ Google Maps

Flächenvorschläge „Bedarfsgerechte Flächenentwicklung“

 

Durch die aktuellen Flächenvorschläge des Stadtplanungsamtes ist auch unsere Fläche in Essen-Haarzopf an der A 52 bedroht, zum Gewerbe/Industriegebiet ausgewiesen zu werden.

Das 1,6 ha große Grundstück des NABU Ruhr im Bereich Alte Hatzperstraße ist seit 1998 mit Förderung durch öffentliche Mittel und mit viel ehrenamtlicher Arbeit zu einem wertvollen Trittstein-Biotop entwickelt worden und weist zahlreiche geschützte Landschaftsbestandteile und einige Rote-Liste-Arten auf. Selbstverständlich steht es nicht für eine andere Nutzung zur Verfügung.

Der Habicht - „Vogel des Jahres 2015“

 

Illegale Verfolgung bedroht den Greifvogel | NRW federführend bei Bekämpfung der Greifvogelverfolgung

 

Illegale Verfolgung bedroht den Greifvogel | NRW federführend bei Bekämpfung der GreifvogelverfolgungFoto © Stephan Ottow, NABU

 

NABU und LBV, haben den Habicht zum „Vogel des Jahres 2015“ bestimmt. Die Wahl fiel damit auf einen Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist. Greifvogelverfolgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die konsequent verfolgt werden muss. Vorbildlich geschieht dies seit beinah 10 Jahren in NRW. Mehr lesen

NABU begrüßt Entwurf für ökologisches Jagdgesetz

 

Erfolg für den Naturschutz:

 

Greifvögel unterliegen nicht mehr dem Jagdrecht

 

Mäusebussard
 

16. September 2014 Dem Land NRW ist mit dem Entwurf eines ökologischen Jagdgesetzes der Spagat zwischen Jagdinteressen und dem Natur- und Tierschutz eindrucksvoll gelungen", so der Vorsitzende des NABU-NRW Josef Tumbrinck.

Das bundesweit einmalige Ausrufezeichen ist nach Ansicht des NABU-Vorsitzenden die geplante komplette Streichung aller Greifvögel aus dem Jagdrecht. Auf der anderen Seite dürften auch mit dem jetzigen Gesetzesentwurf 98,5% aller im letzten erfassten Jagdjahr getätigten 1,2 Mio. Abschüsse auch zukünftig erfolgen. Damit ist der tatsächliche Eingriff in die Jagd eher gering. Dies ist auch Ausdruck des gelungenen Spagats.

Natürlich sind wir beileibe nicht mit allen getroffenen Regelungen einverstanden und werden das auch in Anhörungen und Fachgesprächen vortragen", so Tumbrinck, wir reichen aber nach den Auseinandersetzungen der Vergangenheit dem Landesjagdverband die Hand, um über die noch strittigen Fragen zu diskutieren und wo möglich einvernehmliche und praxistaugliche Lösungen zu finden."
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Erdköten, Foto @ C. Ruhrmann Mitglied im NABU werden
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