Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia), Foto © Helge May, NABU
Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia), Foto © Helge May, NABU

Aktuell

Fortbildungsreihe der Essener Naturschutzverbände

„Stellung nehmen"

Bebauungspläne, Naturschutz, Wasser, Landwirtschaft, Klimawandel, Flüsse & Gewässer, Flächenschutz 

Modul 1: „Bebauungsplan und Flächennutzungsplan"

 

Bilder vom erfolgreichen Auftakt am 11.05.2019!

NABU-Pflanzentauschbörse auf dem Mechtenberghof

Trotz regnerischem Aprilwetter war wieder viel los bei der Pflanzentauschbörse

Foto © Christian Bölke, NABU Foto © Christian Bölke, NABU

Am 27. April fand wieder die NABU-Pflanzentauschbörse auf dem Mechtenberghof in Essen statt. Bereits zum 8. Mal standen der NABU Bochum, der NABU Gelsenkirchen, der NABU Ruhr und die NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet für alle Fragen rund um Pflanzen, Gärten und natürlich auch die Arbeit und Projekte des NABUs zur Verfügung.

 

Trotz einiger starker Regenfälle haben sich wieder viele Menschen mit  Pflanzen aus dem Garten auf den Weg zu uns gemacht. Es wurde reichlich getauscht: Von Pechnelken, über das Gefleckte Lungenkraut und gelbe Schlüsselblumen bis hin zur Wilden Karde und Roten Lichtnelke, war alles dabei, was das Gärtnerherz höher schlagen lässt. Auch Tomaten-, Gurken- und Zucchinipflanzen wurden zum Tauschen mitgebracht und fanden einen neuen Garten. 

 

Einige Besucherinnen und Besucher wurden auch selber aktiv und bauten Nistkästen für Stare und Meisen. Erstmalig konnten auch Nisthilfen für Wildbienen selber hergestellt werden. Das NABU-Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ gab außerdem Tipps für einen schmetterlingsfreundlichen Garten und hatte viele Pflanzen für Schmetterlinge im Gepäck: Wilde Möhre, Blutweiderich, Disteln, Thymian, Oregano und viele andere Arten, die gerne von Schmetterlingen aufgesucht werden. Mit ihrem Vortrag „Naturnahe Elemente in den Garten integrieren“, gab Dorothea Schulte von Naturgarten e.V. viele gute und leicht umsetzbare Tipps wie man im Garten etwas für Insekten, Vögel, Igel und Co tun kann. Auch die naturkundliche Exkursion rund um das Hofgelände mit Bernhard Demel vom NABU Ruhr wurde gerne angenommen. Hierbei konnte der Experte über zahlreiche interessante Pflanzen erzählen und diese auch auf dem Gelände des Bauernhofs zeigen.

Foto © Christian Bölke, NABU Foto © Christian Bölke, NABU

Bei einer Tasse heißem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen im Hofcafé, konnte man über den Regen und die Kälte auch hinweg sehen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Text: Sarah Bölke

Mehr Fotos von der Pflanzenbörse gibt's auf NABU im Ruhrgebiet

Naturschutztreff Hohe Birk

  März        April Mai
Vierwochenintervall: Sa 02.03.19 Sa 06.04.19 Sa 04.05.19

AG Botanik/Pilze         (Demel, Kalveram)

Gehölze im Winterzustand:

Zweige und Knospen auf der NAJU-Wiese im Hespertal

   

AG Eulen                    

(Plath, Soest)

Wir helfen beim Krötenzaunaufbau

in Essen-Schuir (Handschuhe und Gummistiefel mitbringen)

Wir helfen beim Krötenzaunabbau

in Essen-Schuir (Handschuhe und Gummistiefel mitbringen)

Nisthilfen bauen für einen Artenvielfaltturm

(Schleiereule und Turmfalke)

AG Fledermäuse           (Thomas)

     

AG Schwalben  

(Soest)

     

AG Messen/Märkte (Hehmann, Vogt)

     

AG Wiesenpflege         

(Pottschmidt)

Wiesenpflege

auf der Badenheuerfläche

Wiesenpflege

auf der Badenheuerfläche

 

Wo: An der NABU-Hütte Hohe Birk, Ende "Alte Hatzper Straße"/Nordeingang Kleingärtnerverein Hohe Birk.

Wann: 9.00 Uhr mit einem kleinen Frühstück (Kaffee und Brot bitte selbst mitbringen)

Arbeitsbeginn: 9.30 Uhr

Ende: Offen, aber meistens bis mittags.

Anmeldung: Nicht zwingend erforderlich.

Kontakt: Geschäftsstelle Waldlehne 111, 45149 Essen, Tel.0201-7100699 Di und Do 10 - 14 Uhr; info@nabu-ruhr.de

Achtung! Terminänderungen sind kurzfristig möglich. Diese Liste wird zeitnah aktualisiert.

Frühblüher - erste Nahrungsquelle für Insekten

Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum, Foto © Thomas Kalveram, NABU Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum, Foto © Thomas Kalveram, NABU

Als Nahrungsquelle sind Frühblüher besonders wichtig, weil es nach dem kargen Winter für Insekten und Vögel noch keine sonderlich reichlich gedeckte Tafel gibt.

Hier geht's zu einigen Frühblühern, die Thomas Kalveram in Essen entdeckt hat.

Ein Herz für Amphibien

Zur Veranstaltung im Blücherturm sind Menschen gekommen, deren Herz für Amphibien schlägt. Spätestens beim Verlassen des Blücherturms.

Krötenausstellung im Blücherturm, Foto © Cora Ruhrmann, NABU Ruhr Krötenausstellung im Blücherturm © C. Ruhrmann, NABU

Die Verantwortlichen Margot Abel, Sabine Lümmen und Cora Ruhrmann haben mit Unterstützung von selbstgebackenem Kuchen und viel Info- und Anschauungsmaterial Fragen beantwortet und von den Erlebnissen beim Schutz von Amphibien so intensiv erzählt, dass sich jeder den Amphibien Essens näher fühlte.

Der Vortrag von Dr. Randolph Kricke von der UNB in Duisburg ist so gut angekommen, dass er ihn direkt zweimal gehalten hat.

Eine anschließende Diskussion der Zuhörer wurde lebhaft geführt. Auch echte Kröten waren Teil der Veranstaltung, beim abschließenden Besuch der nahegelegenen Krötenwanderungsstrecke wurden die neuen Lieblingstiere ausgiebig betrachtet.

Sind Kröten vonnöten? Das konnte mit ja beantwortet werden. Nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus dem Herzen gesprochen. Wir lieben Kröten. Und nach dieser Veranstaltung ein paar Menschen mehr.

Falls Sie mitlieben wollen, freuen wir uns über Unterstützer.

Kontakt über Cora Ruhrmann   ag-amphibien(at)nabu-ruhr.de

Amphibienzaun am Schuirweg aufgebaut

2. März 2019: Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU

Wie jedes Jahr um diese Zeit, trafen sich am Samstag (2.3.) Helfer der Amphibien-AG zum Krötenzaunaufbau am Oberschuirshof. Inzwischen gibt es seit bereits 8 Jahren gute Erfahrungen an diesem Standort, und so haben sich einige Tricks bewährt – wie z.B. die mobile Bretter-Schranke, die nachts Amphibien vor dem „ungebremsten“ Lauf auf die Straße schützt, tagsüber dem Bauern aber trotzdem die Einfahrt auf sein Feld ermöglicht! Der Aufbau war keinen Tag zu früh angesetzt: Bereits am Rosenmontag-Morgen befanden sich u.a. 39 Erdkröten in den Fangeimern! Ziel der wandernden Kröten, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche sind die beiden Teiche neben dem Hof.

Hinweise zu Bsal
Vorsicht gilt bereits seit letztem Jahr wegen des Hautpilzes Batrachochytridium salamandrivorans (Bsal), der leider auch in Essen an verschiedenen Stellen nachgewiesen wurde. Er ist für Menschen ungefährlich, für Schwanzlurche (Molche und Salamander) aber tödlich. Frösche und Kröten erkranken nicht, übertragen den Pilz allerdings auf die Schwanzlurche.
Bei Zaundiensten und Exkursionen kommt es deshalb vor allem darauf an, die mögliche Infektion nicht von einem auf ein anderes Gebiet zu übertragen. Deshalb gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

Erdkröten, Foto © Cora Ruhrmann Erdkröten, Foto © Cora Ruhrmann
An die Amphibienfreunde 
 
Die warmen Temperaturen sorgen dafür, dass die Amphibien mit ihrer alljährlichen Wanderung beginnen.
Der NABU-Ruhr betreut mehrere Stellen in Essen, an denen Mithelfer gesucht werden. Bitte sehen Sie sich einmal die Stellen an, an welchen Sie helfen mögen:
 
Essen-Heisingen: Wuppertaler Straße (Koordination: cora.ruhrmann(at)web.de)
 
Essen-Schuir: Schuirweg in Höhe Bauer Weber (Koordination susa-erbach(at)gmx.de)
 
Essen-Stadtwald: Ägidiusstr. (Koordination abel.margot(at)outlook.de)
 
Essen-Huttrop: Bonsiepen (Koordination juergen.vossen(at)t-online.de)
 
Kontaktieren Sie für den einzelnen Standort die entsprechende Person per Email, dort erfahren Sie auch, wann oder wie ein Zaunaufbau stattfindet und wie Sie weiterhin helfen können. Mehr dazu...
 
DANKE!!!
 
Es grüßt
Cora

Industrielle Landwirtschaft stoppen - Neue Agrarpolitik jetzt

114 €-Schein mit Vogel, Grafik © NABU 114 €-Schein mit Vogel, Grafik © NABU

Immer mehr Menschen erkennen, dass 58 Milliarden EU-Förderung einer industriellen Landwirtschaft nutzt, aber vielen extrem schadet. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, erhält viele Subventionen, egal was und wie produziert wird. Bauern/Bäuerinnen, Haustiere, Böden, Insekten, der Regenwald, Verbraucher/innen und viele Menschen in anderen Teilen der Welt haben dadurch das Nachsehen.
Die bundesweite NABU-Kampagne "
Neue Agrarpolitik jetzt" ruft alle Bürger zur Beteiligung auf - für eine Reform der EU-Agrarpolitik zugunsten naturverträglicher Maßnahmen. Schreiben Sie Ihrem EU-Abgeordneten in Brüssel, wofür Ihre 114 Euro - der Anteil pro Bürger an den jährlichen Agrarsubventionen - ausgegeben werden sollen. Dazu auf den 114 €-Schein klicken!

Zudem findet am 18.1.2019 die „Wir haben es satt-Demo“ in Berlin statt. Die BUND-Kreisgruppe Essen bietet eine Busreise nach Berlin an.

Anmeldung auf der Website des BUND https://www.bund-essen.de oder direkt unter: wir-haben-es-satt@bund-essen.de

Kosten: 25,00 € für Hin- und Rückfahrt  

Weitere Infos und Einzelheiten finden Sie hier.

„Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017“ lässt grüßen

Schwalbenturm in der Gruga, Foto © R. Soest, NABU Ruhr Schwalbenturm in der Gruga, Foto © R. Soest, NABU Ruhr

Der Schwalbenturm, ein Projekt der Grünen Hauptstadt - Essen 2017, vorgeschlagen und realisiert von der Schwalbengruppe des NABU Ruhr, ist endlich fertig geworden. Nun steht er einsatzbereit in der Gruga zwischen Kleintiergarten und historischem Bauernhof, Nähe Eingang „Grugabad“.

Der Schwalbenturm ist eigentlich ein Artenvielfaltturm, weil er nicht nur unseren bedrohten Gebäudebrütern, wie Mehlschwalben Spatz und Co. Nistmöglichkeiten bietet, sondern auch einige Sommerquartiere für Fledermäuse beinhaltet. Im Umfeld des Turmes werden alte Nutztierrassen, Pferde und Schafe gehalten. Es sind Wiesen und Gewässer in der Nähe, die Insekten anziehen und den Vögeln bzw. Fledermäusen gute Nahrungsgrundlagen bieten. Aus der nächstgelegenen Mehlschwalbenkolonie, die sich an Hausfassaden auf der Margarethenhöhe befindet, erhoffen wir uns die Besiedelung der Schwalbennester.

Insbesondere wollen wir mit dem Schwalbenturm auf die schwierige Situation der Gebäudebrüter in unserer Stadt aufmerksam machen. Die Probleme diesbezüglich sollen durch Informationsmaterial in einem Schaukasten und öffentlichen Exkursionen zur Schwalbensaison aufgezeigt werden.

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019"

Feldlerche - Vogel des Jahres 2019, Foto © Manfred Delpho, NABU Feldlerche, Foto © Manfred Delpho, NABU

Typischer Agrarvogel im Sinkflug

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Es kommt selten vor, dass ein Vogel zum zweiten Mal seit 1998 als Vogel des Jahres ausgerufen wird.

Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. In Nordrhein-Westfalen hat der Bestand der Feldlerche sogar um mehr als 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren abgenommen.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch wesentlich schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

 

Machen Sie mit bei unserer 114-Euro-Aktion. Hier finden Sie alle Informationen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/feldlerche/index.html

NABU installiert Niströhren für Steinkäuze

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Pressemitteilung RWW

Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2018

 

Den Steinkauz wird’s freuen. Zwei Mitarbeiter des NABU Ruhr installierten jetzt vier Steinkauz-Brutröhren an ausgewählten Standorten auf Mülheimer-Gelände der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Beide Partner setzten mit dieser Aktion ihre langjährige Kooperation fort. Sie schaffen mit den Nistkästen die Möglichkeiten, zur Erholung der Population beizutragen. Reinhard Plath, Eulen-Experte beim Naturschutzbund:     „Wir beobachten seit Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Steinkauzbestände. Die Eulen finden nur noch wenige natürliche geeignete Höhlen in alten Bäumen, wie beispielsweise in Obstbäume, Weiden usw. Wir sind froh, dass RWW bereit war, hier zu unterstützen."

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Die Länge der angebrachten Niströhren beträgt rund einen Meter, der Durchmesser etwa 16 Zentimeter. Am Eingang befinden sich versetzte Öffnungen, die als Marderschutz dienen. Eine Dachpappe umschließt die Niströhre. Allerdings nicht in Gänze, da Feuchtigkeit nach untern entweichen soll. Kleine Löcher dienen der Belüftung. Zur Befestigung des Nistkasten wurde ein Gitterband verwendet.

 

Peter Heiks und Reinhard Plath engagierten sich bereits vor Jahren bei der Anbringung von Eisvögel-Nistkästen unter den Arkaden der RWW-Hauptverwaltung.

 

BU 1: Peter Heiks und Reinhard Plath (rechts) mit der fertigen Niströhre

BU 2: Peter Heiks installiert die Niströhre an einem geeigneten Ast

Essener Eulen wollen brüten

NABU möchte den Bestand von Steinkauz und Co. sichern.

Schleiereule, Foto © NABU Schleiereule, Foto © NABU

Eulen sind hierzulange durch das menschliche Eingreifen in die Natur stark gefährdet. Dabei leiden manche Arten mehr unter den veränderten Bedingungen als andere. Doch was unterscheidet eigentlich eine Waldohreule von dem aufwendig wiederangesiedelten Uhu? Die AG Eulen des NABU klärt auf.

 

Lesen Sie mehr auf Lokalkompass Essen.

 

Wir danken der Redaktion des Stadtspiegels Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel von Julia Hubernagel auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

Ältere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv

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