Haubenmeise, Foto NABU,Tom Dove
Haubenmeise, Foto NABU,Tom Dove

Aktuell

Jetzt online:                                                    Turmfalkenpaar im Glockenturm der Petrikirche

v. l. Justus Cohen (Pfarrer), Hendrik Peek (Gastronom), Harry Helming-Arnold (Küster), Thomas Brüseke (NABU Ruhr) und Reinhard Plath (NABU Ruhr), Foto © Andreas Köhring v. l. Justus Cohen (Pfarrer), Hendrik Peek (Gastronom), Harry Helming-Arnold (Küster), Thomas Brüseke (NABU Ruhr) und Reinhard Plath (NABU Ruhr), Foto © Andreas Köhring

 

Nicht nur Livestream-Gottesdienste, sondern auch Livestream-Turmfalken-TV

 

Dank der Initiative von Harry Helming-Arnold und Hendrik Peek können die Mülheimer Bürger seit dem 25.02.2021 im Livestream den Turmfalken im Glockenturm der Petrikirche beim Brüten und bei der Aufzucht seiner Jungen zuschauen.

 

Die Historie:

2009: Der Küster Harry Helming-Arnold entfernt einen Stein, den jemand vor das Einflugloch gelegt hatte. Es dauert bis 2012, bis Turmfalken den Brutkasten wiederentdecken.

2013 und 2014: Die Turmfalken schauen immer mal wieder vorbei. Ein Gelege ist nicht festzustellen.

2015: Während das Petrikirchenhaus in die Höhe wächst, brüten die Turmfalken zum ersten Mal und ziehen drei Junge groß. Schon in diesem Jahr hat der Küster die Idee, eine Webcam einzubauen.

2016: Auch dieses Jahr ziehen die Turmfalken wieder ein. Die geschlüpften drei Jungen lassen sich vom Weiterbau des Petrikirchenhauses nicht stören.

2017: Ein trauriges Jahr. Ein junger Turmfalke verirrt sich in den Glockenturm und stirbt. Als Hendrik Peek und Harry Helming-Arnold im Dezember den Kasten inspizieren, finden sie einen toten Turmfalken und zwei nicht ausgebrütete Eier. Der Brutkasten wird gereinigt und mit Holzspänen eine saubere Unterlage geschaffen.

2018: Erneut fliegen drei junge Turmfalken über den Kirchenhügel.

2019: Drei Turmfalken werden erbrütet. Einer fällt aus dem Nest und landet vor dem Petrikirchenhaus. Der Jungvogel schafft es am nächsten Tag auf das Kirchendach und wird weiter von den Eltern gefüttert.

2020: Wieder liegen drei Eier im Nest. Eine Krähe will die Eier im Nest fressen. Zwar können die alten Turmfalken sie vertreiben und verletzten sie so schwer, dass sie stirbt. Das Gelege aber ist zerstört.

2021: Am 2. Januar schmieden Hendrik Peek und Harry Helming-Arnold Pläne, den lange gehegten Wunsch einer Liveübertragung aus dem Nistkasten zu realisieren. Im Lockdown ist Zeit, die Pläne in die Tat umzusetzen. Hendrik Peek baut einen neuen Kasten, aus dem die Jungvögel nicht mehr in den Glockenstuhl gelangen können und dessen Einflugloch für Krähen zu eng ist. Anfang Januar wird die Technik (zwei Kameras, LAN-Kabel, usw.) eingebaut. Am 14. Januar lockt ein Männchen ein Weibchen mit einer Maus ins Nest.

Am 19. Januar kann Matthias Turck den ersten Teststream starten.

 

Links zum Turmfalken-TV:

https://m.twitch.tv/petrifalke_vek

https://mausefallemuelheim.de/falken-im-petrikirchenturm

 

 

Initiatoren, Unterstützer, Berater:

 

Vereinte Evangelische Kirchengemeinde in Mülheim an der Ruhr

Harry Helming-Arnold (Küster)

Justus Cohen (Pfarrer)

Andreas Köhring (Presbyter)

www.vek-muelheim.de

 

Hendrik Peek

Restaurant Mausefalle

www.mausefallemuelheim.de

 

NABU Ruhr:

Thomas Brüseke, Reinhard Plath

www.nabu-ruhr.de

 

Uhu schützen: NABU kritisiert geplanten Verkauf eines Steinbruchs in Essen-Werden

An der Laupendahler Landstraße in Essen-Werden soll ein durch den Ruhrverband vorgenutzter Steinbruch an den Deutschen Alpenverein (DAV) verkauft werden, in dem der Uhu seit etwa 10 Jahren erfolgreich brütet. Durch die Nutzung als Kletterwand fürchtet der NABU um den Fortbestand der größten Eulenart Essens.

 

Rainer Soest, der den Steinbruch im Namen des NABU Ruhr und der Stadt Essen als Naturschutzwächter betreut, ist besorgt: „Wir sprechen hier höchstwahrscheinlich von dem ersten Uhurevier in ganz Essen seit etwa 100 Jahren.“

 

Der Uhu, die größte Eule weltweit, war lange Zeit durch Verfolgung und Abschuss in ganz Deutschland fast ausgerottet * und hat sich erst seit etwa 30 Jahren, durch Wiederansiedlungsprogramme, die z. B. in der Eifel stattgefunden haben, auch in Essen langsam wieder ausgebreitet. Momentan gehen wir von etwa 3-4 Uhurevieren in ganz Essen aus. Wobei der Standort in Werden der älteste ist.

 

Zum ersten Mal vor 10 Jahren bemerkte Rainer Soest, im Rahmen seiner Tätigkeit als Naturschutzwächter die Uhubrut in diesem Steinbruch. Seitdem betreut er mit der AG Eulen des NABU Ruhr den Brutplatz im Einvernehmen mit der UNB und dem Ruhrverband. Dazu zählen sowohl die jährlichen Kontrollen des Brutplatzes auf Bruterfolg, die Überwachung des Steinbruchs zum Schutz der Brut, als auch Pflegearbeiten zum Eindämmen der Sukzession durch freihalten der Steinwände auf dem Gelände, denn der Uhu brütet am liebsten in Felsnischen, die nicht überwuchert sind, damit seine Brutnische nicht von Feinden wie Fuchs und Waschbär erreicht werden kann.

 

1 bis 4 Jungvögel hat das standorttreue Uhupaar hier jährlich großgezogen und damit maßgeblich zur Ausbreitung und dem Erhalt dieser streng geschützten Vogelart bei uns in Essen beigetragen.

 

Frauke Krüger, 1. Vorsitzende des NABU Ruhr, ergänzt: „Auf Grundlage der ökologischen Wertigkeit und artenschutzrechtlichen Bedeutung des Steinbruchs für eine streng geschützte europäische Vogelart sehen wir den langfristigen Schutz als oberste Priorität. Warum bisher eine Unterschutzstellung in Form eines Naturschutzgebietes oder eines Geschützten Landschaftsbestandteils seitens der Stadt nicht in Erwägung gezogen wurde, ist nicht verständlich. Wir fordern die Verwaltung daher auf, dieses wertvolle Stück Stadtnatur unter Schutz zu stellen, statt es für artenschutzwidrige Freizeitaktivitäten freizugeben.“

 

Obwohl das Gelände aus Sicherheitsgründen umzäunt ist, hat Rainer Soest in seiner Tätigkeit als Naturschutzwächter fast jährlich mit illegalen Kletterern zu tun gehabt, die sich weder an das Kletterverbot noch an den Artenschutz gehalten haben. Von behördlicher Seite ist trotz mehrfachen Anzeigens wenig unternommen worden, um den Verstößen Einhalt zu gebieten. Ein Sachverhalt der wenig Hoffnung macht, dass der Brutplatz für den Uhu beim anstehenden Verkauf erhalten bleibt. In einer Stellungnahme an die Untere Naturschutzbehörde bittet der NABU Ruhr die Stadtverwaltung ihre Position zu überdenken, um den nachhaltigen Schutz des Uhus in Essen sicher zu stellen. Nicht zuletzt durch die Schutzbemühungen des NABU konnte dieser Brutstandort bisher erhalten werden.

 

Das könnte jetzt aber mit dem geplanten Verkauf an den DAV ein jähes Ende nehmen. Der Steinbruch in Werden ist nachweislich für die Vereinbarkeit von Uhuschutz und Kletterei, wie es z. B. in einem Steinbruch in Wülfrath, dem Bochumer Bruch, praktiziert wird, zu klein. Der Uhu reagiert während der Brutzeit auf menschliche Störungen, insbesondere, wenn sie dem Brutplatz zu nahekommen, sehr empfindlich und so manche Brut ist aus diesen Gründen schon aufgegeben worden. Die geforderte Schutzzone von 100 Metern um die Uhubrutnische herum würde die Kletterei in diesem Steinbruch ganzjährig unzulässig machen, egal, in welchem Teil der Wand der Uhu gerade brütet.

 

 

* https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/2005-uhu/02775.html

Stunde der Wintervögel

Amselmännchen, Foto © Thomas Bachhuber, NABU Amsel, Foto © Thomas Bachhuber, NABU

Vom 08. bis 10. Januar Vögel beobachten und melden

NABU und LBV rufen vom 08. bis 10. Januar zum zehnten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen.

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und machen Sie mit! Infos siehe www.NABU.de und Presse bzw. Flyer und Zählhilfe

Natur im Frühwinter 2020

Im November und Dezember begibt sich die Natur langsam zur Ruhe und bereitet sich auf den Winter vor. Thomas Kalveram hat eine bunte Mischung aus Pflanzen, Tieren und Pilzen zusammen gestellt. Betrachten Sie weitere Bilder in unserer Foto-Galerie.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...

Nadelbäume, Foto  © U. Eitner, NABU Foto U. Eitner, NABU

Weihnachtsbäume aus Ökoanbau oder heimischen Wäldern kaufen

Die meisten Weihnachtsbäume stammen aus eigens angelegten Weihnachtsbaumkulturen, wo heftig gespritzt und gedüngt wird. Der NABU empfiehlt als Alternative Öko-Bäume, aber auch Bäume aus dem regionalen Forst können ohne schlechtes Gewissen gekauft werden.

AG Eulen in Zeiten von Corona weiterhin aktiv

Steinkauz, Foto © Rainer Soest, NABU Steinkauz, Foto © Rainer Soest, NABU

Rainer Soest berichtet:

Am Samstag, dem 21.11.2020, war die AG Eulen für den Steinkauz tätig.

Peter Galdiga und Jesko Kruda bauten in unserer Gerätehütte „Hohe Birk“ mehrere Steinkauzröhren zusammen. Die Hütte ist, insbesondere in Zeiten von Corona, ein guter Montageort für solche Projekte, da sie einerseits genügend Stellfläche für eine Werkbank bietet und andererseits durch ihre offene Bauweise gut belüftet ist.

Montage Steinkauzröhre, Foto © Rainer Soest, NABU Montage Steinkauzröhre, Foto © Rainer Soest, NABU

In der Zwischenzeit fuhren Vincent Michel und Rainer Soest zu Andreas Wüster, Miteigentümer vom Herberger Hof und Betreiber des Cafés „Herberge“ in Heiligenhaus, um eine fertige Steinkauzröhre anzubringen.

Auf diesem idyllischen Hof im Vogelsangbachtal ist vor Kurzem der Steinkauz wieder entdeckt worden. Der engagierte Heiligenhauser erzählte, dass bisher immer nur ein einzelner Kauz gesehen wurde. Um die Chance einer Brut im Falle einer erfolgreichen Partnerwerbung zu erhöhen, konnte dank seiner Einwilligung, kurzfristig eine Nisthilfe auf einem seiner Apfelbäume befestigt werden.

 

 

 

VL: Vincent Michel, Andreas Wüster

Aktionsstart in der Voßgätters Mühle, Foto © Vanessa Burneleit, NABU Aktionsstart in der Voßgätters Mühle, Foto © Vanessa Burneleit, NABU

Insekten retten - Artenschwund stoppen"

ist das Motto der Volksinitiative Artenvielfalt NRW, getragen von BUND, LNU und NABU in NRW.
Der NABU Ruhr und die NAJU Essen/Mülheim werden aktiv die
Unterschriftensammlung zur Volksinitiative Artenvielfalt NRW unterstützen.

Gesucht werden zahlreiche Mitstreiter*innen und Standorte für
Sammelstellen in Essen und Mülheim, die sich an der
Unterschriftensammlung beteiligen möchten. Interessenten können sich
informieren und melden bei:
Annika Simon: annika.simon(at)vossgaetters-muehle.de; Tel: 0163 - 1 97 05 48

Weitere Infos:

https://nrw.nabu.de/news/2020/28418.html

https://www.facebook.com/NabuRuhr

Sammelstellen in Essen                       (Stand: 24.11.2020)

Name Adresse Homepage
Altenessen    

KD 11/13 – Zentrum für Kooperation und Inklusion

Karl-Denkhaus-Str. 11

45329 Essen

https://kd11-13.org/
Borbeck    
Café Fleischlos

Weidkamp 5

45355 Essen

http://www.cafefleischlos.de/
Ökumenischer Weltladen Essen-Borbeck e. V.

Klopstockstr. 2

45355 Essen

http://www.weltladen-borbeck.de/
Voßgätters Mühle

Möllhoven 62

45355 Essen

https://www.vossgaetters-muehle.de/
Horst    
Klosterberghof

Weg am Berge 39

45279 Essen

https://www.franz-sales-haus.de/arbeit/werkstaetten/bioland-bauernhof-klosterberghof
Holsterhausen    
Jule's Hundebuffet

Gemarkenstr. 94

45147 Essen

https://www.facebook.com/pg/juleshundebuffet/about/?ref=page_internal
Kommabei

Gemarkenstr. 102

45147 Essen

https://www.kommabei.de/
Margaretenhöhe    
Bäckerei & Konditorei Holtkamp

Laubenweg 8

45149 Essen

https://baeckerei-holtkamp.de/startseite
NABU Ruhr Geschäftsstelle

Waldlehne 111

45149 Essen

https://www.nabu-ruhr.de/
Südviertel    
Kleiner Laden

Witteringstr. 55b

45130 Essen

 
von Grünstadt

Rellingshauser Str. 110

45128 Essen

https://www.vongruenstadt.de/
Werden    
Mondcafé

Rittergasse 25

45239 Essen-Werden

 
     
   

Sammelstellen in Mülheim                   (Stand: 24.11.2020)

Name Adresse Homepage
Bücherträume

Prinzeß-Luise Straße 9
45479 Mülheim

https://www.buechertraeume.de/nc/startseite.html

Dirk Hüfing

Käse-Meister

Löhberg 15

45468 Mülheim

 
Haus Ruhrnatur

Alte Schleuse 3

45468 Mülheim

https://www.haus-ruhrnatur.de/

Hilberath & Lange

Düsseldorfer Str. 111

45481 Mülheim

https://hillabuch.buchhandlung.de/shop/
Mülheimer Initiative für Klimaschutz

Löhberg 28

45468 Mülheim

https://www.klimaschutz-mh.de/
Naturreich BioMarkt

Saarner Straße 241-243

45479 Mülheim

 
Sonnenblume Naturprodukte Hansastr.16
45478 Mülheim
https://sonnenblume-muelheim.de/
The Room

Haagerfeld 1a

45479 Mülheim

https://www.the-room-mh.de/
vier.zentrale

Leineweberstr. 15

45468 Mülheim
https://www.muelheim-ruhr.de/cms/dezentrale4.html
     
     

Eindrücke von der Pilz-Exkursion im letzten Oktober

Die spannende Pilz-Pirsch mit unseren beiden Pilzexperten Bernhard Demel und Elias Hahn war - wie immer - ausgebucht!

Ältere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv

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