Schlehen, Foto © Helge May, NABU
Schlehen, Foto © Helge May, NABU

Aktuell

Naturschutztreff Hohe Birk

  Oktober        November Dezember
Vierwochenintervall: Sa 13.10.18

Sa 10.11.18

Sa 08.12.18

AG Botanik/Pilze         (Demel, Kalveram)

     

AG Eulen                    

(Plath, Soest)

     

AG Fledermäuse           (Thomas)

     

AG Schwalben  

(Soest)

Mehlschwalben-

ersatznisthilfen zusammen bauen

   

AG Messen/Märkte (Hehmann, Vogt)

Schere, Stoff, Papier - und Wolle    

AG Wiesenpflege         

(Pottschmidt)

Apfelernte und Wiesenmahd auf der Badenheuer Fläche Wiesenpflege auf der Badenheuer Fläche  

Wo: An der NABU-Hütte Hohe Birk, Ende "Alte Hatzper Straße"/Nordeingang Kleingärtnerverein Hohe Birk.

Wann: 9.00 Uhr mit einem kleinen Frühstück (Kaffee und Brot bitte selbst mitbringen)

Arbeitsbeginn: 9.30 Uhr

Ende: Offen, aber meistens bis mittags.

Anmeldung: Nicht zwingend erforderlich.

Kontakt: Geschäftsstelle Waldlehne 111, 45149 Essen, Tel.0201-7100699 Di und Do 10 - 14 Uhr; info@nabu-ruhr.de

Achtung! Terminänderungen sind kurzfristig möglich. Diese Liste wird zeitnah aktualisiert.

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019"

Feldlerche - Vogel des Jahres 2019, Foto © Manfred Delpho, NABU Feldlerche, Foto © Manfred Delpho, NABU

Typischer Agrarvogel im Sinkflug

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Es kommt selten vor, dass ein Vogel zum zweiten Mal seit 1998 als Vogel des Jahres ausgerufen wird.

Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. In Nordrhein-Westfalen hat der Bestand der Feldlerche sogar um mehr als 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren abgenommen.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch wesentlich schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

 

Machen Sie mit bei unserer 114-Euro-Aktion. Hier finden Sie alle Informationen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/feldlerche/index.html

Der NABU bildet in Essen Naturtrainer aus

Bewerbungszeitraum bis 12. Oktober verlängert

Neues Angebot für Menschen in der nachberuflichen Phase

Oktober 2018 bis Ende 2019 | 10 Workshops | jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr

Lagebesprechung der Waldabenteurer, Foto: A. Kalde Waldabenteurer, Foto: A. Kalde

Bereits zum dritten Mal in Folge bildet der NABU Landesverband Nordrhein-Westfalen Naturtrainerinnen und Naturtrainer aus.

Ziel ist es, die Natur- und Umweltbildung in Kitas durch ehrenamtliches Engagement von Menschen in der nachberuflichen Phase zu fördern, in manchen Fällen tatsächlich erstmals zu ermöglichen. In insgesamt zehn Ausbildungsworkshops lernen die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer wie naturbezogene Inhalte kindgerecht vermittelt werden können.

In den Regionen Köln, Essen, Münsterland, Paderborn/Lippe und Herford wurden seit Projektbeginn in 2014 insgesamt 69 Naturtrainer ausgebildet, die seitdem regelmäßig in einer Kita ihrer Wahl Kindern wie Erziehern „Naturerleben“ auf spielerische Art und Weise vermitteln.

Ab Anfang November 2018 starten nun die neuen Schulungen: Über zwölf Monate werden die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer schrittweise an kindgerechte Arten der Wissensvermittlung in der Natur herangeführt. Bereits nach dem dritten Workshop suchen die Teilnehmenden sich ihre eigene Kita und entwickeln eigenständig Spiele und Projekte, die sie gemeinsam mit den Kindern durchführen. Zum Ende der Ausbildung erarbeiten die Naturtrainer ein eigenes Projekt und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an den Workshops eine Zertifizierung.

Die Teilnahme an den zehn Workshops ist kostenfrei. Interessierte aus dem weiteren Umfeld der Stadt Essen können sich ebenfalls bewerben. Vorkenntnisse im Natur- und Umweltschutz sind nicht erforderlich.

Wer sich für diese Ausbildung bewerben möchte, richte seine Kurzbewerbung mit Lebenslauf und Anschreiben, weshalb er/sie ehrenamtliche/r Naturtrainerin/Naturtrainer werden will, bitte bis zum 12. Oktober 2018 an Frau Vivienne Dobrzinski mit dem Betreff „Naturtrainer in NRW“.

 

Mehr zum Projekt unter http://NABU-NRW.de/naturtrainer.

 

Für Bewerbungen:

Vivienne Dobrzinski, vivienne.dobrzinski@vossgaetters-muehle.de

 

Für Rückfragen:

Michael Schoch, Projektleitung „Naturtrainer in NRW“, mobil: 0177 83 43 153

Tote Grünfinken durch Trichomonaden

Grünfinken an FGrünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski Grünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski

Sommerhitze fördert Verbreitung des Erregers

Nicht nur beim NABU Ruhr gehen in diesem Sommer wieder vermehrt Meldungen zu toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Futter- und insbesondere Wasserstellen für Vögel sind gerade im Sommer ideale Ansteckungsherde, so dass ein kranker Vogel schnell andere Vögel infizieren kann. Die Krankheit ist durch einfache Maßnahmen zu stoppen. Lesen Sie mehr!

NABU installiert Niströhren für Steinkäuze

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Pressemitteilung RWW

Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2018

 

Den Steinkauz wird’s freuen. Zwei Mitarbeiter des NABU Ruhr installierten jetzt vier Steinkauz-Brutröhren an ausgewählten Standorten auf Mülheimer-Gelände der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Beide Partner setzten mit dieser Aktion ihre langjährige Kooperation fort. Sie schaffen mit den Nistkästen die Möglichkeiten, zur Erholung der Population beizutragen. Reinhard Plath, Eulen-Experte beim Naturschutzbund:     „Wir beobachten seit Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Steinkauzbestände. Die Eulen finden nur noch wenige natürliche geeignete Höhlen in alten Bäumen, wie beispielsweise in Obstbäume, Weiden usw. Wir sind froh, dass RWW bereit war, hier zu unterstützen."

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Die Länge der angebrachten Niströhren beträgt rund einen Meter, der Durchmesser etwa 16 Zentimeter. Am Eingang befinden sich versetzte Öffnungen, die als Marderschutz dienen. Eine Dachpappe umschließt die Niströhre. Allerdings nicht in Gänze, da Feuchtigkeit nach untern entweichen soll. Kleine Löcher dienen der Belüftung. Zur Befestigung des Nistkasten wurde ein Gitterband verwendet.

 

Peter Heiks und Reinhard Plath engagierten sich bereits vor Jahren bei der Anbringung von Eisvögel-Nistkästen unter den Arkaden der RWW-Hauptverwaltung.

 

BU 1: Peter Heiks und Reinhard Plath (rechts) mit der fertigen Niströhre

BU 2: Peter Heiks installiert die Niströhre an einem geeigneten Ast

Krötenschutz mal ganz anders

Amphibienaktion im Juni? Ja! Am Montag, 12. 6. trafen sich rund 25 Aktive unserer Amphibien-AG – allerdings nicht wie im Frühjahr an Schutzzäunen, sondern auf dem Gelände „Emil Emscher“ in Essen-Vogelheim. Und es ging auch nicht um Erdkröten, sondern um die selteneren Kreuzkröten, die hier auf der Brache – einer unter Bergrecht stehenden ehemaligen Kohlehalde – inzwischen heimisch geworden sind.

Die sich schnell entwickelnde Pionierart laicht am liebsten in temporären Gewässern mit wenig Bewuchs; und solche Tümpel findet sie hier reichlich.

 

Das Gelände soll nun saniert und bebaut werden. Doch zuvor gilt es, die Kreuzkröten-Population zu erfassen und zu sichern – damit für sie auch weiterhin ein angemessener Teil des großen Areals reserviert wird.

Und so kam es, dass die RAG Montan Immobilien GmbH und die NABU Regionalstelle Ruhrgebiet die Amphibienhelfer des NABU Ruhr eingeladen haben, um eine erste „Absammelaktion“ zu starten. Nach ausführlicher Einweisung wurden 260 Kröten gesammelt, vermessen und in ein vorläufiges „Reservat“ umgesetzt, in dem sie bis ca. Juni 2019 bleiben. Die Vermessung gibt Auskunft über das Alter der Tiere – und daraus kann man wiederum einen gewissen Gebietsanspruch ableiten. Es bleibt also spannend, das Projekt weiter zu verfolgen!

Mit dabei war eine Reporterin von Radio Essen. Hier ihr Bericht:
https://www.radioessen.de/nc/essen/programm-themen/themen-aus-dem-programm/archive/2018/06/12/article/-bdd3657648.html © Radio Essen

Zeit der Schmetterlinge - Mitmachaktion 15.6. - 16.7.18

Im Garten und auf dem Balkon Admiral, Tagpfauenauge und Co zählen

Mitmachaktion © NABU NRW Mitmachaktion © NABU NRW

Sie sind selten geworden die Tagfalter in Nordrhein-Westfalen. Admiral, Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs fliegen längst nicht mehr häufig durch unsere Gärten. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes werden jedes Jahr über einen Zeitraum von 4 Wochen Schmetterlinge gezählt.

Nun ist es wieder soweit: vom 15. Juni bis 16 Juli können Falter gezählt und gemeldet werden. Informationen finden Sie hier.

Mitmachen beim „Insektensommer“!

 

Beobachten und zählen Sie eine Stunde lang Sechsbeiner.

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August können Sie an der Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen. Suchen Sie sich dafür einen schönen Platz, von dem Sie einen guten Blick in die Natur oder Garten haben. Hier geht's zur Zählhilfe und zur NABU-App.
Wir rücken die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Krabbler und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt:
Jedes Insekt zählt!

Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln

Zwischenergebnis zeigt niedrigste Vogelzahlen seit Beginn der Aktion.

 

Trotz reger Beteiligung sind die Ergebnisse wenig erfreulich.

Näheres: https://www.nabu.de/news/2018/05/24403.html

Stunde der Gartenvögel 2018 vom 10. bis 13. Mai

Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU

Deutschlands große Zählaktion

 

Der NABU ruft wieder zur Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt. Die seit 2005 gesammelten Daten ermöglichen Aussagen über Trends in der Vogelwelt.

 

Alles Nähere finden Sie hier!

Essener Eulen wollen brüten

NABU möchte den Bestand von Steinkauz und Co. sichern.

Schleiereule, Foto © NABU Schleiereule, Foto © NABU

Eulen sind hierzulange durch das menschliche Eingreifen in die Natur stark gefährdet. Dabei leiden manche Arten mehr unter den veränderten Bedingungen als andere. Doch was unterscheidet eigentlich eine Waldohreule von dem aufwendig wiederangesiedelten Uhu? Die AG Eulen des NABU klärt auf.

 

Lesen Sie mehr auf Lokalkompass Essen.

 

Wir danken der Redaktion des Stadtspiegels Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel von Julia Hubernagel auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

Etappensieg für die Feldlerche

Ungestörte Lerchenbrut auf dem Flughafen Essen/Mülheim im Jahr 2018

 

Die Verlegung des Ed Sheeran-Konzerts begrüßen die Naturschutzverbände BUND Essen und Mülheim, der Naturschutzbund (NABU), die Naturschutzjugend Essen/Mülheim und die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO). Aber dies ist nur ein Etappensieg für die Feldlerche, denn Ideen zur Bebauung des Flughafenareals nehmen Form an: Ein neues Stadtquartier für 10.000 Menschen ist  geplant. (...) mehr

Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

02.03.2018

NABU NRW betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals (...) mehr

 

Stadt Essen - grün, nachhaltig, lebenswert – bitte auch für die Feldlerche

28.02.18

NABU NRW erwartet von der „Grünen Hauptstadt 2017" auch zukünftig verantwortungsvolles Handeln für den Artenschutz. (...) mehr

Ältere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv

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