Sonnenblumen, Foto © Klaus Grebe
Sonnenblumen, Foto © Klaus Grebe

Aktuell

Der NABU bildet in Essen Naturtrainer aus

Bewerbungszeitraum bis 12. Oktober verlängert

Neues Angebot für Menschen in der nachberuflichen Phase

Oktober 2018 bis Ende 2019 | 10 Workshops | jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr

Lagebesprechung der Waldabenteurer, Foto: A. Kalde Waldabenteurer, Foto: A. Kalde

Bereits zum dritten Mal in Folge bildet der NABU Landesverband Nordrhein-Westfalen Naturtrainerinnen und Naturtrainer aus.

Ziel ist es, die Natur- und Umweltbildung in Kitas durch ehrenamtliches Engagement von Menschen in der nachberuflichen Phase zu fördern, in manchen Fällen tatsächlich erstmals zu ermöglichen. In insgesamt zehn Ausbildungsworkshops lernen die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer wie naturbezogene Inhalte kindgerecht vermittelt werden können.

In den Regionen Köln, Essen, Münsterland, Paderborn/Lippe und Herford wurden seit Projektbeginn in 2014 insgesamt 69 Naturtrainer ausgebildet, die seitdem regelmäßig in einer Kita ihrer Wahl Kindern wie Erziehern „Naturerleben“ auf spielerische Art und Weise vermitteln.

Ab Anfang November 2018 starten nun die neuen Schulungen: Über zwölf Monate werden die angehenden Naturtrainerinnen und Naturtrainer schrittweise an kindgerechte Arten der Wissensvermittlung in der Natur herangeführt. Bereits nach dem dritten Workshop suchen die Teilnehmenden sich ihre eigene Kita und entwickeln eigenständig Spiele und Projekte, die sie gemeinsam mit den Kindern durchführen. Zum Ende der Ausbildung erarbeiten die Naturtrainer ein eigenes Projekt und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme an den Workshops eine Zertifizierung.

Die Teilnahme an den zehn Workshops ist kostenfrei. Interessierte aus dem weiteren Umfeld der Stadt Essen können sich ebenfalls bewerben. Vorkenntnisse im Natur- und Umweltschutz sind nicht erforderlich.

Wer sich für diese Ausbildung bewerben möchte, richte seine Kurzbewerbung mit Lebenslauf und Anschreiben, weshalb er/sie ehrenamtliche/r Naturtrainerin/Naturtrainer werden will, bitte bis zum 12. Oktober 2018 an Frau Vivienne Dobrzinski mit dem Betreff „Naturtrainer in NRW“.

 

Mehr zum Projekt unter http://NABU-NRW.de/naturtrainer.

 

Für Bewerbungen:

Vivienne Dobrzinski, vivienne.dobrzinski@vossgaetters-muehle.de

 

Für Rückfragen:

Michael Schoch, Projektleitung „Naturtrainer in NRW“, mobil: 0177 83 43 153

Naturschutztreff Hohe Birk

  Oktober        November Dezember
Vierwochenintervall: Sa 13.10.18

Sa 10.11.18

Sa 08.12.18

AG Botanik/Pilze         (Demel, Kalveram)

     

AG Eulen                    

(Plath, Soest)

Nisthilfen bauen         für Schleiereule u. Steinkauz    

AG Fledermäuse           (Thomas)

     

AG Schwalben  

(Soest)

     

AG Messen/Märkte (Hehmann, Vogt)

     

AG Wiesenpflege         

(Pottschmidt)

     

Wo: An der NABU-Hütte Hohe Birk, Ende "Alte Hatzper Straße"/Nordeingang Kleingärtnerverein Hohe Birk.

Wann: 9.00 Uhr mit einem kleinen Frühstück (Kaffee und Brot bitte selbst mitbringen)

Arbeitsbeginn: 9.30 Uhr

Ende: Offen, aber meistens bis mittags.

Anmeldung: Nicht zwingend erforderlich.

Kontakt: Geschäftsstelle Waldlehne 111, 45149 Essen, Tel.0201-7100699 Di und Do 10 - 14 Uhr; info@nabu-ruhr.de

Achtung! Terminänderungen sind kurzfristig möglich. Diese Liste wird zeitnah aktualisiert.

Tote Grünfinken durch Trichomonaden

Grünfinken an FGrünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski Grünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski

Sommerhitze fördert Verbreitung des Erregers

Nicht nur beim NABU Ruhr gehen in diesem Sommer wieder vermehrt Meldungen zu toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Futter- und insbesondere Wasserstellen für Vögel sind gerade im Sommer ideale Ansteckungsherde, so dass ein kranker Vogel schnell andere Vögel infizieren kann. Die Krankheit ist durch einfache Maßnahmen zu stoppen. Lesen Sie mehr!

Aufruf: Schwalben und Mauersegler melden!

Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend

Zurzeit brüten Schwalben und Mauersegler wieder bei uns. Aber wie viele Nester gibt es noch in Essen und Mülheim und wo befinden sie sich?

Deshalb bittet die Schwalbengruppe des NABU Ruhr auch in diesem Jahr alle Essener und Mülheimer Bürger, Niststandorte von Schwalben und Mauerseglern zu melden. Sind Anzahl und Standorte der Nistplätze bekannt, können die Bestände gezählt, kontrolliert und geschützt werden.

 

Nistplatzmeldungen wenn möglich mit Angaben zur Vogelart, der Anzahl der Nester und des Standorts an:

NABU Ruhr   Tel./AB: 0201-7 10 06 99

E-Mail:           info@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Essen:

Email:  rainer.soest@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Mülheim:

E-Mail: ag-wasservoegel-mh@nabu-ruhr.de

 

Die Arbeitsgruppe hofft nicht nur auf Rückmeldungen in Sachen Schwalben- und Mauerseglerbestand, sondern auch auf aktive Mitarbeiter.

NABU_Schwalbenaufruf Essen.pdf
PDF-Dokument [156.2 KB]
NABU-Schwalbenaufruf Mülheim.pdf
PDF-Dokument [396.6 KB]

NABU installiert Niströhren für Steinkäuze

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Pressemitteilung RWW

Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2018

 

Den Steinkauz wird’s freuen. Zwei Mitarbeiter des NABU Ruhr installierten jetzt vier Steinkauz-Brutröhren an ausgewählten Standorten auf Mülheimer-Gelände der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Beide Partner setzten mit dieser Aktion ihre langjährige Kooperation fort. Sie schaffen mit den Nistkästen die Möglichkeiten, zur Erholung der Population beizutragen. Reinhard Plath, Eulen-Experte beim Naturschutzbund:     „Wir beobachten seit Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Steinkauzbestände. Die Eulen finden nur noch wenige natürliche geeignete Höhlen in alten Bäumen, wie beispielsweise in Obstbäume, Weiden usw. Wir sind froh, dass RWW bereit war, hier zu unterstützen."

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Die Länge der angebrachten Niströhren beträgt rund einen Meter, der Durchmesser etwa 16 Zentimeter. Am Eingang befinden sich versetzte Öffnungen, die als Marderschutz dienen. Eine Dachpappe umschließt die Niströhre. Allerdings nicht in Gänze, da Feuchtigkeit nach untern entweichen soll. Kleine Löcher dienen der Belüftung. Zur Befestigung des Nistkasten wurde ein Gitterband verwendet.

 

Peter Heiks und Reinhard Plath engagierten sich bereits vor Jahren bei der Anbringung von Eisvögel-Nistkästen unter den Arkaden der RWW-Hauptverwaltung.

 

BU 1: Peter Heiks und Reinhard Plath (rechts) mit der fertigen Niströhre

BU 2: Peter Heiks installiert die Niströhre an einem geeigneten Ast

Krötenschutz mal ganz anders

Amphibienaktion im Juni? Ja! Am Montag, 12. 6. trafen sich rund 25 Aktive unserer Amphibien-AG – allerdings nicht wie im Frühjahr an Schutzzäunen, sondern auf dem Gelände „Emil Emscher“ in Essen-Vogelheim. Und es ging auch nicht um Erdkröten, sondern um die selteneren Kreuzkröten, die hier auf der Brache – einer unter Bergrecht stehenden ehemaligen Kohlehalde – inzwischen heimisch geworden sind.

Die sich schnell entwickelnde Pionierart laicht am liebsten in temporären Gewässern mit wenig Bewuchs; und solche Tümpel findet sie hier reichlich.

 

Das Gelände soll nun saniert und bebaut werden. Doch zuvor gilt es, die Kreuzkröten-Population zu erfassen und zu sichern – damit für sie auch weiterhin ein angemessener Teil des großen Areals reserviert wird.

Und so kam es, dass die RAG Montan Immobilien GmbH und die NABU Regionalstelle Ruhrgebiet die Amphibienhelfer des NABU Ruhr eingeladen haben, um eine erste „Absammelaktion“ zu starten. Nach ausführlicher Einweisung wurden 260 Kröten gesammelt, vermessen und in ein vorläufiges „Reservat“ umgesetzt, in dem sie bis ca. Juni 2019 bleiben. Die Vermessung gibt Auskunft über das Alter der Tiere – und daraus kann man wiederum einen gewissen Gebietsanspruch ableiten. Es bleibt also spannend, das Projekt weiter zu verfolgen!

Mit dabei war eine Reporterin von Radio Essen. Hier ihr Bericht:
https://www.radioessen.de/nc/essen/programm-themen/themen-aus-dem-programm/archive/2018/06/12/article/-bdd3657648.html © Radio Essen

Zeit der Schmetterlinge - Mitmachaktion 15.6. - 16.7.18

Im Garten und auf dem Balkon Admiral, Tagpfauenauge und Co zählen

Mitmachaktion © NABU NRW Mitmachaktion © NABU NRW

Sie sind selten geworden die Tagfalter in Nordrhein-Westfalen. Admiral, Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs fliegen längst nicht mehr häufig durch unsere Gärten. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes werden jedes Jahr über einen Zeitraum von 4 Wochen Schmetterlinge gezählt.

Nun ist es wieder soweit: vom 15. Juni bis 16 Juli können Falter gezählt und gemeldet werden. Informationen finden Sie hier.

Mitmachen beim „Insektensommer“!

 

Beobachten und zählen Sie eine Stunde lang Sechsbeiner.

Beobachten Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. Vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August können Sie an der Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen. Suchen Sie sich dafür einen schönen Platz, von dem Sie einen guten Blick in die Natur oder Garten haben. Hier geht's zur Zählhilfe und zur NABU-App.
Wir rücken die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Krabbler und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt:
Jedes Insekt zählt!

Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln

Zwischenergebnis zeigt niedrigste Vogelzahlen seit Beginn der Aktion.

 

Trotz reger Beteiligung sind die Ergebnisse wenig erfreulich.

Näheres: https://www.nabu.de/news/2018/05/24403.html

Stunde der Gartenvögel 2018 vom 10. bis 13. Mai

Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU Rotkehlchen, Foto B. und P. Heiks, NABU

Deutschlands große Zählaktion

 

Der NABU ruft wieder zur Vogelzählung in Gärten und Parks auf. Die 14. „Stunde der Gartenvögel“ findet von Vatertag bis Muttertag, also vom 10. bis zum 13. Mai statt. Die seit 2005 gesammelten Daten ermöglichen Aussagen über Trends in der Vogelwelt.

 

Alles Nähere finden Sie hier!

Die NABU-Pflanzentauschbörse 2018 war ein schöner Auftakt für die kommende Gartensaison.

Pflanzentauschbörse 2018, Foto © Christian Bölke Pflanzentauschbörse 2018, Foto © Christian Bölke

28. April 2018 - Zum 7. Mal fand am vergangenen Samstag die NABU-Pflanzentauschbörse auf dem Mechtenberghof in Essen statt. Etwa 300 Besucher nutzten die Gelegenheit Pflanzen aus dem eigenen Garten gegen andere Pflanzen zu tauschen. Einen ausführlichen Bericht und viele Fotos finden Sie auf der Website der NABU Regionalstelle Ruhrgebiet.

NABU-Infostand beim Frühlingsfest in der Gruga

Frisch in den Frühling 2018

Samstag, 14.4. - Sonntag, 15.4.

Zur Eröffnung der Gartensaison mit frühlingshaften Gärten waren wir wieder mit unserem Infostand dabei. Um Insekten, Vögel, Igel und Co. anzulocken, gibt es viele Möglichkeiten: Bunte Wildblumenwiesen, natürliche Verstecke und heimische Gehölze. Am NABU-Infostand konnten sich die Besucher informieren, wie im Garten und auf dem Balkon Lebensräume für tierische Bewohner geschaffen werden können.

Wie es mit geringem Aufwand gelingen kann, etwas für die Artenvielfalt zu tun, um sich bald über eine lebendige Tierwelt auf dem Balkon oder im eigenen naturnahen  Garten freuen zu können.

Amphibienzaun am Schuirweg aufgebaut

Die Amphibien-AG des NABU Ruhr traf sich am Samstag, 24.3. bei bestem Wetter und bester Laune zum Zaunaufbau am Oberschuirshof (Schuirweg 61). Dank der vielen Helfer war der 200 m lange Zaun in zwei Stunden fertig! Nun warten alle gespannt auf die einsetzende Amphibienwanderung – vor allem zahlreiche Erdkröten und Grasfrösche machen sich hier immer auf den Weg zu „ihrem“ Tümpel neben dem Bauernhof.

 

 

Hautpilz (Bsal) bedroht Salamander und Molche


Vorsicht gilt ab diesem Jahr wegen des Hautpilzes Batrachochytridium salamandrivorans (Bsal), der leider auch in Essen nachgewiesen wurde. Er ist für Menschen ungefährlich, für Schwanzlurche (Molche und Salamander) aber tödlich. Frösche und Kröten erkranken nicht, übertragen den Pilz allerdings auf die Schwanzlurche.
Nach fachkundiger Beratung hat sich die Amphibien-AG jedoch entschieden, die Exkursionen in Schuir und Heisingen stattfinden zu lassen, um zu informieren. Wichtig ist vor allem, die mögliche Infektion nicht von einem auf ein anderes Gebiet zu übertragen. Deshalb gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU
Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 13. März 2018 im Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle in Essen-Borbeck wurden Dr. Klaus Grebe, Vorstandsmitglied des NABU Ruhr, und Uwe van Hoorn, Gründungsmitglied der NAJU Essen / Mülheim, vom stellvertretenden Landesvorsitzenden des NABU NRW, Christian Chwallek, für ihr ehrenamtliches Engagement mit der "Ehrennadel in Silber" ausgezeichnet.

Essener Eulen wollen brüten

NABU möchte den Bestand von Steinkauz und Co. sichern.

Schleiereule, Foto © NABU Schleiereule, Foto © NABU

Eulen sind hierzulange durch das menschliche Eingreifen in die Natur stark gefährdet. Dabei leiden manche Arten mehr unter den veränderten Bedingungen als andere. Doch was unterscheidet eigentlich eine Waldohreule von dem aufwendig wiederangesiedelten Uhu? Die AG Eulen des NABU klärt auf.

 

Lesen Sie mehr auf Lokalkompass Essen.

 

Wir danken der Redaktion des Stadtspiegels Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel von Julia Hubernagel auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

Etappensieg für die Feldlerche

Ungestörte Lerchenbrut auf dem Flughafen Essen/Mülheim im Jahr 2018

 

Die Verlegung des Ed Sheeran-Konzerts begrüßen die Naturschutzverbände BUND Essen und Mülheim, der Naturschutzbund (NABU), die Naturschutzjugend Essen/Mülheim und die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO). Aber dies ist nur ein Etappensieg für die Feldlerche, denn Ideen zur Bebauung des Flughafenareals nehmen Form an: Ein neues Stadtquartier für 10.000 Menschen ist  geplant. (...) mehr

Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

02.03.2018

NABU NRW betrachtet das Konzert vor allem auch als Vorboten für die zukünftige Bebauung des Areals (...) mehr

 

Stadt Essen - grün, nachhaltig, lebenswert – bitte auch für die Feldlerche

28.02.18

NABU NRW erwartet von der „Grünen Hauptstadt 2017" auch zukünftig verantwortungsvolles Handeln für den Artenschutz. (...) mehr

Naturschutztreff am Samstag, 20.1.18

„Fernoptik im Vergleich“

Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU
Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU Fernoptikvergleich, Foto © Rainer Soest, NABU

Trotz feuchter Kälte, die durch warme Getränke erträglich gehalten wurde, kam es in und vor der NABU-Hütte in Essen-Haarzopf zu einem geselligen und fachlich sehr ansprechenden Austausch über Ferngläser jeglicher Art. Praktische Anwendungen boten sich, ganz nebenbei, durch Vogelarten wie z.B. Stieglitze und Erlenzeisige, die auf der Badenheuer Fläche, einem Biotop in unmittelbarer Nähe, das vom NABU gepflegt wird, beobachtet werden konnten. Laut Peter Galdiga, dem Initiator der Aktion, ist eine Wiederholung der Veranstaltung geplant.

Presse: Vogelkundler sorgt sich um Artenvielfalt.

Gerscheder Dreigestirn, Foto © Uwe van Hoorn Gerscheder Dreigestirn, Foto © Uwe van Hoorn

Nach den bisherigen Zwischenergebnissen der bundesweiten Wintervogelzählung wurden im Januar 2018 erfreulicherweise mehr Vögel pro Garten gesichtet als im Januar 2017.

 

Für Uwe van Hoorn, Ansprechpartner für Ornithologie aus Essen-Gerschede, ist das allerdings nur eine Momentaufnahme.

 

Lesen Sie das ausführliche Presseinterview

von Marcus Schymiczek (WAZ), der Uwe van Hoorn vergangene Woche in seinem Garten in Gerschede besucht hat.

 

 

Hier geht's zum Interview *

 

Wir danken der Funke Mediengruppe für die freundliche Erlaubnis, einen Link zum Presseinterview auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

* https://www.waz.de/staedte/essen/zaehlung-vogelkundler-sorgt-sich-um-artenvielfalt-in-essen-id213226273.html

Rarität: Eistaucher auf dem Baldeneysee gesichtet

2018-01-24.Eistaucher-Baldeneysee © Uwe van Hoorn 2018-01-24.Eistaucher-Baldeneysee © Uwe van Hoorn

Auf dem Baldeneysee schwimmt momentan ein Gast aus dem hohen Norden, ein Eistaucher, dessen schaurig-schönen Ruf man aus vielen Filmen kennt.

Uwe van Hoorn, unser Ansprechpartner für Ornithologie, hat ihn am 24.1. im Bereich des NSG Heisinger Bogen / Vogelschutzgebiet entdeckt.

Lokalzeit Ruhr: Fernsehbericht mit Uwe van Hoorn

Krähen in der Innenstadt

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr-1530.html

 

15.01.2018 | 29:23 Min. | Verfügbar bis 22.01.2018 | WDR

Moderiert von Desiree Rösch

Wir danken dem WDR Studio Essen, dass wir einen Link zum TV-Bericht setzen dürfen.

Rabenkrähe, Foto © Uwe van Hoorn, NABU Rabenkrähe, Foto © Uwe van Hoorn, NABU

Städtische Lebensräume mit ihrem reichen Nahrungsangebot und milderen Temperaturen im Winter besitzen eine Magnetwirkung auf viele Vögel, besonders die klugen Rabenvögel haben entdeckt, dass - im Gegensatz zur weitgehend ausgeräumten Landschaft - der Tisch in den Innenstädten für sie gedeckt ist.
Ein typisches Winterbild sind daher auch in Essen die Rabenvogelschwärme, die abends ihrem Nachtquartier, ihren Schlafbäumen in der City zustreben. Dort nächtigen sie in großer Zahl und bleiben ihren Schlafplätzen über Jahre hinweg treu.

Es kommen wieder mehr Vögel in die Gärten

Zwischenergebnisse der „Stunde der Wintervögel“

In unseren Gärten und Parks halten sich deutlich mehr Vögel auf als im Vorjahr. Das ergab die achte bundesweite „Stunde der Wintervögel“. Vor allem Arten, die sich 2017 rar gemacht hatten, finden nun wieder in die Gärten zurück, allen voran die verschiedenen Meisen, aber auch Kleiber, Buntspecht und Kernbeißer.

Hier geht's zu den Ergebnissen!

Bis 15. Januar 2018 könnnen Sie einfach und bequem Ihre Beobachtungen vom Aktionswochenende melden. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! mehr →

Stunde der Wintervögel

Amselmännchen, Foto © Thomas Bachhuber, NABU Amsel, Foto © Thomas Bachhuber, NABU

Für das kommende Wochenende (5. bis 7.) rufen NABU und LBV zum achten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen.

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und machen Sie mit! Infos siehe www.NABU.de und Presse bzw. Flyer und Zählhilfe

Kombi-Nistkästen am Stadtviadukt in Mülheim

Am 24.Oktober 2017 wurde das 600 m lange Teilstück des Radschnellweges Ruhr (RS 1) vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zur Ruhrbrücke durch Ulrich Scholten (OB Mülheim), Staatssekretär Jan Heinisch und Karola Geiß-Netthöfel (RVR) eröffnet. Es läuft als Hochpromenade über das Stadtviadukt.

 

Der geplante Radschnellweg Ruhr (RS 1) von Duisburg bis Hamm ist ein Pilotprojekt für ganz Deutschland. Durch Mülheim verläuft er auf der alten Trasse der Rheinischen Bahn. Das fünf km lange Teilstück von der Stadtgrenze Essen bis Hauptbahnhof Mülheim wurde bereits 2016 eröffnet.

 

Im Rahmen der Bauarbeiten war die Sanierung des gesamten Stadtviaduktes erforderlich. Hierzu mussten Kletter- und Rankpflanzen am Mauerwerk entfernt werden, was den Verlust von Nistplätzen, Fledermausquartieren und Futterquellen für Insekten zur Folge hatte.

Durch die Sanierung änderte sich die Brückendränage des Stadtviaduktes. Etwa die Hälfte der für die Dränage erforderlichen Fallrohrschächte wird nicht mehr benötigt. Deshalb kann eine Nutzung von zehn Fallrohrschächten an der Nordseite des Stadtviaduktes für Artenschutzmaßnahmen erfolgen, um den Verlust an Nistplätzen und Fledermausquartieren teilweise auszugleichen.

 

Die Stadt Mülheim beauftragte in Abstimmung mit dem Umweltamt den NABU Ruhr mit dem Bau, der Montage, der Pflege und Wartung von Kombi-Nistkästen. Die Kästen setzen sich aus fünf verschiedenen Typen zusammen, geeignet für Nischen- und Spaltenbrüter, Höhlen- und Halbhöhlenbrüter und als Fledermausquartiere. Folgende Arten können die Kombi-Nistkästen als Nist- und Schlafplätze nutzen: Blaumeise, Kohlmeise, Hausrotschwanz, Bachstelze, Zaunkönig, Rotkehlchen, Mauersegler und Fledermäuse.

 

Ausgeführt wurde dies von der Mülheimer Arbeitsgruppe „Höhlenbrüter“ unter Leitung von Karl Regel. Die dafür erforderliche ökologische Baubegleitung übernahm die Dipl. Biologin Inge Püschel. Die Schächte sind mit einer Blechverkleidung gesichert. Dahinter werden in ca. 3 m Höhe die Kombi-Nistkästen angebracht.

 

Zehn Tage vor der offiziellen Eröffnung war es soweit. Am 14.Oktober montierte die Arbeitsgruppe die Kästen in die leeren Fallrohrschächte.

 

Elke Brandt

WAZ v. 29.9.17: Helfer für Naturschutz gesucht

Apfelernte, Foto WAZ © Stefan Arend - Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Lokalredaktion Essen Apfelernte, Foto © Stefan Arend - Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der WAZ Essen

Der NABU Ruhr lädt einmal im Monat zu Treffen ein, um Ehrenamtliche für seine Aufgaben zu gewinnen. Interessierte können sofort mitmachen. Lesen Sie mehr ...

Wir danken der WAZ-Lokalredaktion Essen für ein PDF des Presseberichts vom 29.9.17 und die freundliche Genehmigung, es zum Download auf unsere Homepage setzen zu dürfen.
Helfer für Naturschutz.pdf
PDF-Dokument [738.9 KB]

NABU sucht Ehrenamtler für die Wiesenmahd

Wiesenpflege, Foto © NABU Ruhr Wiesenpflege, Foto © NABU Ruhr

„Längst schon haben Mäher und Freischneider die Sense weitestgehend abgelöst, aber anstrengend bleibt die Wiesenmahd und das ihr folgende Zusammenrechen dennoch. Genau diese anstrengende Arbeit suchen sich Ehrenamtler des Naturschutzbund Ruhr (NABU) aus und widmen ihr so manchen Samstagvormittag."

Lesen Sie den aktuellen Beitrag von Sabine Pfeffer auf Lokalkompass.de

Jugendamt der Stadt Essen stellt Voßgätters Mühle vor

Videobeitrag im Netz

Foto © U. Wienands, NABU Foto © U. Wienands, NABU

 

Die Stadt Essen informiert auf ihrer offiziellen Jugendinformationswebsite www.townload-essen.de junge Erwachsene und Jugendliche über die Jugendhäuser in Essen.

Vorgestellt wird auch die NAJU in der Voßgätters Mühle https://youtu.be/-2AE-dleZD4 (fünfter Beitrag ab Minute 2:37).

Mehr Nistplätze für Schwalben und Mauersegler schaffen

Kein Platz, wenig Futter: Schwalben und Mauersegler haben es immer schwerer in der Stadt. Ehrenamtliche wie Inge Püschel päppeln verletzte Tiere auf.

Lesen Sie mehr.*

 

* Wir danken der WAZ Mülheim für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel vom 29.7.17 von Bettina Kutzner setzen zu dürfen.

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