Äpfel, Foto © Helge May, NABU
Äpfel, Foto © Helge May, NABU

Aktuell

Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas

NABU sucht Seniorinnen und Senioren für Praxisprojekt

 

Heimische Tier- und Pflanzenarten und deren Schutz spielen im Lebensalltag von Kita-Kindern oft eine untergeordnete Rolle. Gemeinsam mit engagierten Seniorinnen und Senioren will deshalb der NABU aktiv werden und in ausgesuchten Kindertagesstätten spannende Naturoasen schaffen. Hierzu werden Naturfreunde in der nachberuflichen Phase gesucht, die sich zu sogenannten Kita-Naturbotschafterinnen und -botschaftern ausbilden lassen möchten. Innerhalb von acht praxisnahen Workshops und drei Erfahrungsaustauschen wird das nötige Wissen vermittelt. Während der zweijährigen Ausbildung werden auch viele Aktionen rund um die Natur durchgeführt, die durch das bereits parallel zu den Ausbildungen startende Engagement in den jeweiligen Paten-Kitas auch dort sofort umgesetzt werden können. Gerade Ältere verfügen oft über ein Naturwissen und haben Erfahrungen etwa beim Gärtnern, die sie gerne an die Kleinsten weitergeben möchten. Aus diesem Grund setzt der NABU auf das Erfahrungswissen der Seniorinnen und Senioren.

 

Dank der Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt und durch das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen kann die zu Beginn des neuen Jahres startende Ausbildung kostenlos angeboten werden. In einem persönlichen Gespräch erhalten interessierte Seniorinnen und Senioren nähere Informationen. Der NABU freut sich auch, wenn sich interessierte Kitas oder Eltern melden. Gemeinsam können dann Seniorinnen und Senioren für ein Engagement gesucht werden.

 

Interessierte senden eine Bewerbung mit stichpunktartigem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben per Post an NABU Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle, Vanessa Burneleit, Möllhoven 62, 45355 Essen oder per E-Mail an vanessa.burneleit@vossgaetters-muehle.de. Weitere Informationen sind unter www.kita-naturbotschafter.de zu finden.


Hintergrund: Projekt „Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas“

 

Das Projekt „Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas“ ist im Juli 2019 gestartet und läuft bis Juni 2025. Die drei NABU-Landesverbände Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland führen das Projekt gemeinsam in den sieben Regionen Bingen, Trier, Landau, Lippe, Essen, Münsterland und Saarbrücken durch. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Zusätzliche Mittel werden von den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Saarland sowie von den drei NABU-Landesverbänden bereitgestellt.

Pilzimpressionen aus dem Ruhrgebiet

Fliegenpilz, Amanita muscaria, Foto © Thomas Kalveram, NABU Fliegenpilz, Amanita muscaria, Foto © Thomas Kalveram, NABU

Der Herbst ist da und verzaubert unsere Natur mit wunderschönen Pilzen und bunten Blättern. Thomas Kalveram zeigt uns Pilzimpressionen aus dem gesamten Revier.

Naturschutztreff Hohe Birk

  August September Oktober
Vierwochenintervall: Sa 03.08.19   Sa 07.09.19 Sa 05.10.19

AG Botanik/Pilze         (Demel, Kalveram)

  Keine Aktionen geplant !

AG Eulen                    

(Plath, Soest)

 

Nisthilfen  bauen für Steinkauz

(Hausinnenkasten)

AG Fledermäuse           (Thomas)

   

AG Schwalben  

(Soest)

   

AG Messen/Märkte (Hehmann, Vogt)

   

AG Wiesenpflege         

(Pottschmidt)

Wiesenpflege

auf der Badenheuerfläche

 

Wo: An der NABU-Hütte Hohe Birk, Ende "Alte Hatzper Straße"/Nordeingang Kleingärtnerverein Hohe Birk.

Wann: 9.00 Uhr mit einem kleinen Frühstück (bitte selbst mitbringen)

Arbeitsbeginn: 9.30 Uhr

Ende: Offen, aber meistens bis mittags.

Anmeldung: Nicht zwingend erforderlich.

Kontakt: Geschäftsstelle Waldlehne 111, 45149 Essen, Tel. 0201 - 7 10 06 99

Di und Do 10 - 14 Uhr; info@nabu-ruhr.de

Achtung! Terminänderungen sind kurzfristig möglich. Diese Liste wird zeitnah aktualisiert.

Klimastreik am 20. September in Essen und Mülheim

Foto: freepik Foto: freepik

In Essen gibt es eine 12 Stunden Aktion mit Bühnenprogramm und Infoständen nach dem Demonstrationszug, der um 10.00 Uhr am Burgplatz beginnt. Der NABU und die NAJU Essen/Mülheim sind mit einem gemeinsamen Stand am Willy-Brandt-Platz vertreten.

In Mülheim an der Ruhr findet um 14.00 Uhr eine Demo am Kurt-Schumacher-Platz statt.

Weitere Infos unter https://www.klima-streik.org/aufruf

Sommer am Rhein

Leinkraut (Linaria vulgaris), Foto © Thomas Kalveram, NABU Leinkraut (Linaria vulgaris), Foto © Thomas Kalveram, NABU

Thomas Kalveram nimmt Sie dieses Mal mit zu den Pflanzen am Rhein, er ist nur ein paar Minuten von Mülheim entfernt. Schauen Sie in unsere Pflanzenfoto-Galerie.

Schwalbeninventur in Essen

Aufruf in der Presse, Foto R. Soest, NABU Aufruf in der Presse, Foto R. Soest, NABU

Auch in diesem Jahr rief die Schwalbengruppe des NABU Ruhr die Essener Bürger über die Zeitung auf, Brutplätze von Mehlschwalben, Rauchschwalben und Mauerseglern zu melden.

Mehr als 50 Anrufe bzw. Zuschriften haben uns daraufhin erreicht. Die so erhaltenen Daten werden schon über mehrere Jahre erfasst und geben einen aufschlussreichen Einblick über die Bestandsentwicklung in Essen.

Demnach halten sich Mehl- und Rauchschwalbenbestände auf niedrigem Niveau konstant. Da Mauersegler keine von außen sichtbaren Nester bauen und nur durch Zufallsbeobachtungen erfasst werden können, sind daher keine genauen Angaben möglich. Fest steht aber, dass die Mauersegler in dieser Saison wieder besonders stark unter den hohen sommerlichen Temperaturen gelitten haben. Viele noch nicht flügge junge Mauersegler, die vorzeitig wegen Überhitzung aus dem Nest gekrochen sind, aber auch verletzte erwachsene Mauersegler wurden an privaten Auffangstationen in Mülheim, Essen, Duisburg und Oberhausen abgegeben. Sie sind mit großem persönlichem Engagement von fachkundigen Personen aufgepäppelt und gesund gepflegt worden.

Hier ein interessantes, mit Bildern belegtes Beispiel über eine Meldung aus Katernberg von Kathrin Aust
Mauerseglerbericht Kathrin Aust.pdf
PDF-Dokument [38.6 KB]

Mitmachen beim „Insektensommer“!

Beobachten und zählen Sie eine Stunde lang Sechsbeiner.

 

Werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten und erforschen Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung. Suchen Sie sich dafür einen schönen Platz, von dem Sie einen guten Blick in die Natur oder Garten haben. In diesem Jahr findet der Insektensommer vom 31. Mai bis  9. Juni und vom 2. bis 11. August statt.

Der erste Meldezeitraum ist vorbei - weiter geht's. Machen Sie mit. Nutzen Sie dazu unsere  Zählhilfe und die NABU-App. Wir rücken die Insekten in den Fokus. Zählen Sie die kleinen Sechsbeiner und sammeln Sie Daten für die Artenvielfalt:

 

                                                                                                    Jedes Insekt zählt!

Sommer in der Gruga

Althaea officinalis (Echter Eibisch mit Trauerrosenkäfer), Foto © Th. Kalveram, NABU Althaea officinalis (Echter Eibisch) mit Trauerrosenkäfer, Foto © Th. Kalveram, NABU

Thomas Kalveram war diesmal auf Entdeckungsreise in der Gruga. Besuchen Sie unsere, nach Jahreszeiten geordnete Pflanzenfoto-Galerie.

Pflanzen im Juni - neue Fotos in unserer Galerie!

Moschusmalve, Malva moschata, Foto © Thomas Kalveram, NABU Moschusmalve, Malva moschata, Foto © Thomas Kalveram, NABU

Bewundern Sie neue Blütenpflanzen im Juni, die Thomas Kalveram entdeckt hat.

Schwalbeninventur in der Kettwiger Altstadt

Exkursionsteilnehmer, Foto © Rainer Soest, NABU Exkursionsteilnehmer, Foto © Rainer Soest, NABU

 

Flugkünstler und Gebäudebrüter in Essen-Kettwig
Sa, 15.06., 15 - 17 Uhr, Vogelkundlicher Spaziergang
Peter Galdiga, Rainer Soest
Treff: 45219, Rathaus Essen-Kettwig,
Bürgermeister-Fiedler-Platz 1

Pesseinformation zu der oben aufgeführten Schwalbenexkursion vom 15.06.19

„Schwalbeninventur in der Kettwiger Altstadt"

Der NABU hatte auch dieses Jahr wieder zu einer vogelkundlichen Führung durch Kettwig eingeladen, um die Schwalben und andere Gebäudebrüter einem interessierten Publikum nahe zu bringen. Herrn Galdiga, der sich zusammen mit anderen Mitarbeitern der Schwalbengruppe des NABU seit Jahren um dieses Thema kümmert, merkt man seine Begeisterung für die Vogelwelt im Allgemeinen, im Besonderen aber auch für unsere Kulturfolger, wie z.B. die Mehlschwalben, Mauersegler und Haussperlinge, deutlich an. Zu jedem einzelnen Vogel hat er Bilder und Klangproben ihrer Gesänge parat, so dass wir als Teilnehmer die Natur in der eigenen Stadt noch besser kennen und schätzen lernen können.

           
Während wir uns gerade ein Schwalbennest unter einem Dachvorsprung anschauen, und uns fragen, ob es wohl besetzt ist, kommt eine Mehlschwalbe angeflogen, setzt sich auf den oberen Rand des Nestes und füttert zwei Jungvögel, die sich hörbar bettelnd aus dem Nest strecken. Alle Zuschauer sind fasziniert.
Oder der Mauersegler, der wie ein schwarzer, schneller Schatten in einer Ritze des Ortganges eines Daches verschwindet und nach wenigen Minuten urplötzlich wieder aus dem Dach „fällt", um in einer unglaublich akrobatischen Eleganz und Schnelligkeit wieder auf Nahrungssuche zu gehen.
Wird es diese Brutmöglichkeiten auch in Zukunft noch an unseren modern renoviert und gut isolierten Häusern geben?
Leider wird bei unserem Stadtrundgang auch klar, dass die Schwalbenbestände rückläufig sind. Da wo früher mal an den Hausfassaden das Leben der „Glücksbringer“ pulsierte, und sich ein Nest an das andere reihte, sind an vielen Hausfassaden nur noch alte Abdrücke oder Reste verfallener Nester zu erkennen.
Wie Herr Galdiga erklärt, sind die Schwalbenbestände in Kettwig, die wir seit etwa 25 Jahren kartieren, massiv zurückgegangen.
Es ist das aktuelle Thema des Insektenschwundes, das gerade auch für die Schwalben und Mauersegler gilt, da sie sich zu100% von Insekten ernähren. Aber auch Mangel an Baumaterial, durch das Fehlen von feuchten Lehmpfützen oder die übertriebene Hygienevorstellung einiger Hausbewohner bringen die Schwalben in Bedrängnis, denn der Kot von Schwalben kann sich z.B. auf den Fensterbänken ansammeln, die sich direkt unter einem Nest befinden. Eine schnelle und unkomplizierte Lösung dafür konnten wir unterwegs an einem Haus sehen, wo ein Bewohner ein kleines Kotbrettchen auf der Fensterbank angeklemmt hatte, um es nach der Schwalbensaison wieder entfernen zu können.

Den meisten Teilnehmern hat es wohl gefallen, die Altstadt und ihre eher unauffälligen Mitbewohner einmal näher kennen zu lernen und würden diese Vögel auch in Zukunft nicht missen wollen.

 

Text: Rainer Soest

Zeit der Schmetterlinge - Mitmachaktion 15.6. - 15.7.19

Mitmachaktion © NABU NRW Mitmachaktion © NABU NRW

Sie sind selten geworden die Tagfalter in Nordrhein-Westfalen. Admiral, Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs fliegen längst nicht mehr häufig durch unsere Gärten. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes werden jedes Jahr über einen Zeitraum von 4 Wochen Schmetterlinge gezählt.

Nun ist es wieder soweit: vom 15. Juni bis 15. Juli können Falter gezählt und gemeldet werden. Informationen finden Sie hier.

Pflanzen im Mai - neue Fotos in unserer Galerie!

Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), Foto © Thomas Kalveram, NABU Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), Foto © Thomas Kalveram, NABU

Hier geht's zu Blütenpflanzen im Mai, die Thomas Kalveram in Essen entdeckt hat.

Fortbildungsreihe der Essener Naturschutzverbände

„Stellung nehmen"

Bebauungspläne, Naturschutz, Wasser, Landwirtschaft, Klimawandel, Flüsse & Gewässer, Flächenschutz 

Modul 1: „Bebauungsplan und Flächennutzungsplan"

 

Bilder vom erfolgreichen Auftakt am 11.05.2019!

NABU-Pflanzentauschbörse auf dem Mechtenberghof

Trotz regnerischem Aprilwetter war wieder viel los bei der Pflanzentauschbörse

Foto © Christian Bölke, NABU Foto © Christian Bölke, NABU

Am 27. April fand wieder die NABU-Pflanzentauschbörse auf dem Mechtenberghof in Essen statt. Bereits zum 8. Mal standen der NABU Bochum, der NABU Gelsenkirchen, der NABU Ruhr und die NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet für alle Fragen rund um Pflanzen, Gärten und natürlich auch die Arbeit und Projekte des NABUs zur Verfügung.

 

Trotz einiger starker Regenfälle haben sich wieder viele Menschen mit  Pflanzen aus dem Garten auf den Weg zu uns gemacht. Es wurde reichlich getauscht: Von Pechnelken, über das Gefleckte Lungenkraut und gelbe Schlüsselblumen bis hin zur Wilden Karde und Roten Lichtnelke, war alles dabei, was das Gärtnerherz höher schlagen lässt. Auch Tomaten-, Gurken- und Zucchinipflanzen wurden zum Tauschen mitgebracht und fanden einen neuen Garten. 

 

Einige Besucherinnen und Besucher wurden auch selber aktiv und bauten Nistkästen für Stare und Meisen. Erstmalig konnten auch Nisthilfen für Wildbienen selber hergestellt werden. Das NABU-Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ gab außerdem Tipps für einen schmetterlingsfreundlichen Garten und hatte viele Pflanzen für Schmetterlinge im Gepäck: Wilde Möhre, Blutweiderich, Disteln, Thymian, Oregano und viele andere Arten, die gerne von Schmetterlingen aufgesucht werden. Mit ihrem Vortrag „Naturnahe Elemente in den Garten integrieren“, gab Dorothea Schulte von Naturgarten e.V. viele gute und leicht umsetzbare Tipps wie man im Garten etwas für Insekten, Vögel, Igel und Co tun kann. Auch die naturkundliche Exkursion rund um das Hofgelände mit Bernhard Demel vom NABU Ruhr wurde gerne angenommen. Hierbei konnte der Experte über zahlreiche interessante Pflanzen erzählen und diese auch auf dem Gelände des Bauernhofs zeigen.

Foto © Christian Bölke, NABU Foto © Christian Bölke, NABU

Bei einer Tasse heißem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen im Hofcafé, konnte man über den Regen und die Kälte auch hinweg sehen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Text: Sarah Bölke

Mehr Fotos von der Pflanzenbörse gibt's auf NABU im Ruhrgebiet

Industrielle Landwirtschaft stoppen - Neue Agrarpolitik jetzt

114 €-Schein mit Vogel, Grafik © NABU 114 €-Schein mit Vogel, Grafik © NABU

Immer mehr Menschen erkennen, dass 58 Milliarden EU-Förderung einer industriellen Landwirtschaft nutzt, aber vielen extrem schadet. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, erhält viele Subventionen, egal was und wie produziert wird. Bauern/Bäuerinnen, Haustiere, Böden, Insekten, der Regenwald, Verbraucher/innen und viele Menschen in anderen Teilen der Welt haben dadurch das Nachsehen.
Die bundesweite NABU-Kampagne "
Neue Agrarpolitik jetzt" ruft alle Bürger zur Beteiligung auf - für eine Reform der EU-Agrarpolitik zugunsten naturverträglicher Maßnahmen. Schreiben Sie Ihrem EU-Abgeordneten in Brüssel, wofür Ihre 114 Euro - der Anteil pro Bürger an den jährlichen Agrarsubventionen - ausgegeben werden sollen. Dazu auf den 114 €-Schein klicken!

Zudem findet am 18.1.2019 die „Wir haben es satt-Demo“ in Berlin statt. Die BUND-Kreisgruppe Essen bietet eine Busreise nach Berlin an.

Anmeldung auf der Website des BUND https://www.bund-essen.de oder direkt unter: wir-haben-es-satt@bund-essen.de

Kosten: 25,00 € für Hin- und Rückfahrt  

Weitere Infos und Einzelheiten finden Sie hier.

„Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017“ lässt grüßen

Schwalbenturm in der Gruga, Foto © R. Soest, NABU Ruhr Schwalbenturm in der Gruga, Foto © R. Soest, NABU Ruhr

Der Schwalbenturm, ein Projekt der Grünen Hauptstadt - Essen 2017, vorgeschlagen und realisiert von der Schwalbengruppe des NABU Ruhr, ist endlich fertig geworden. Nun steht er einsatzbereit in der Gruga zwischen Kleintiergarten und historischem Bauernhof, Nähe Eingang „Grugabad“.

Der Schwalbenturm ist eigentlich ein Artenvielfaltturm, weil er nicht nur unseren bedrohten Gebäudebrütern, wie Mehlschwalben Spatz und Co. Nistmöglichkeiten bietet, sondern auch einige Sommerquartiere für Fledermäuse beinhaltet. Im Umfeld des Turmes werden alte Nutztierrassen, Pferde und Schafe gehalten. Es sind Wiesen und Gewässer in der Nähe, die Insekten anziehen und den Vögeln bzw. Fledermäusen gute Nahrungsgrundlagen bieten. Aus der nächstgelegenen Mehlschwalbenkolonie, die sich an Hausfassaden auf der Margarethenhöhe befindet, erhoffen wir uns die Besiedelung der Schwalbennester.

Insbesondere wollen wir mit dem Schwalbenturm auf die schwierige Situation der Gebäudebrüter in unserer Stadt aufmerksam machen. Die Probleme diesbezüglich sollen durch Informationsmaterial in einem Schaukasten und öffentlichen Exkursionen zur Schwalbensaison aufgezeigt werden.

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019"

Feldlerche - Vogel des Jahres 2019, Foto © Manfred Delpho, NABU Feldlerche, Foto © Manfred Delpho, NABU

Typischer Agrarvogel im Sinkflug

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Es kommt selten vor, dass ein Vogel zum zweiten Mal seit 1998 als Vogel des Jahres ausgerufen wird.

Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden. In Nordrhein-Westfalen hat der Bestand der Feldlerche sogar um mehr als 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren abgenommen.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch wesentlich schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

 

Machen Sie mit bei unserer 114-Euro-Aktion. Hier finden Sie alle Informationen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/feldlerche/index.html

Ältere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv

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