Rotkehlchen, Foto © NABU, Klemens Karkow
Rotkehlchen, Foto © NABU, Klemens Karkow

Archiv (ältere Beiträge)

Ein Herz für Amphibien

Zur Veranstaltung im Blücherturm sind Menschen gekommen, deren Herz für Amphibien schlägt. Spätestens beim Verlassen des Blücherturms.

Krötenausstellung im Blücherturm, Foto © Cora Ruhrmann, NABU Ruhr Krötenausstellung im Blücherturm © C. Ruhrmann, NABU

Die Verantwortlichen Margot Abel, Sabine Lümmen und Cora Ruhrmann haben mit Unterstützung von selbstgebackenem Kuchen und viel Info- und Anschauungsmaterial Fragen beantwortet und von den Erlebnissen beim Schutz von Amphibien so intensiv erzählt, dass sich jeder den Amphibien Essens näher fühlte.

Der Vortrag von Dr. Randolph Kricke von der UNB in Duisburg ist so gut angekommen, dass er ihn direkt zweimal gehalten hat.

Eine anschließende Diskussion der Zuhörer wurde lebhaft geführt. Auch echte Kröten waren Teil der Veranstaltung, beim abschließenden Besuch der nahegelegenen Krötenwanderungsstrecke wurden die neuen Lieblingstiere ausgiebig betrachtet.

Sind Kröten vonnöten? Das konnte mit ja beantwortet werden. Nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus dem Herzen gesprochen. Wir lieben Kröten. Und nach dieser Veranstaltung ein paar Menschen mehr.

Falls Sie mitlieben wollen, freuen wir uns über Unterstützer.

Kontakt über Cora Ruhrmann   ag-amphibien(at)nabu-ruhr.de

Amphibienzaun am Schuirweg aufgebaut

2. März 2019: Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU Krötenzaunaufbau am Schuirweg in Essen, Foto © R. Soest, NABU

Wie jedes Jahr um diese Zeit, trafen sich am Samstag (2.3.) Helfer der Amphibien-AG zum Krötenzaunaufbau am Oberschuirshof. Inzwischen gibt es seit bereits 8 Jahren gute Erfahrungen an diesem Standort, und so haben sich einige Tricks bewährt – wie z.B. die mobile Bretter-Schranke, die nachts Amphibien vor dem „ungebremsten“ Lauf auf die Straße schützt, tagsüber dem Bauern aber trotzdem die Einfahrt auf sein Feld ermöglicht! Der Aufbau war keinen Tag zu früh angesetzt: Bereits am Rosenmontag-Morgen befanden sich u.a. 39 Erdkröten in den Fangeimern! Ziel der wandernden Kröten, Grasfrösche, Berg- und Teichmolche sind die beiden Teiche neben dem Hof.

Hinweise zu Bsal
Vorsicht gilt bereits seit letztem Jahr wegen des Hautpilzes Batrachochytridium salamandrivorans (Bsal), der leider auch in Essen an verschiedenen Stellen nachgewiesen wurde. Er ist für Menschen ungefährlich, für Schwanzlurche (Molche und Salamander) aber tödlich. Frösche und Kröten erkranken nicht, übertragen den Pilz allerdings auf die Schwanzlurche.
Bei Zaundiensten und Exkursionen kommt es deshalb vor allem darauf an, die mögliche Infektion nicht von einem auf ein anderes Gebiet zu übertragen. Deshalb gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

NABU installiert Niströhren für Steinkäuze

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Pressemitteilung RWW

Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2018

 

Den Steinkauz wird’s freuen. Zwei Mitarbeiter des NABU Ruhr installierten jetzt vier Steinkauz-Brutröhren an ausgewählten Standorten auf Mülheimer-Gelände der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Beide Partner setzten mit dieser Aktion ihre langjährige Kooperation fort. Sie schaffen mit den Nistkästen die Möglichkeiten, zur Erholung der Population beizutragen. Reinhard Plath, Eulen-Experte beim Naturschutzbund:     „Wir beobachten seit Jahren einen kontinuierlichen Rückgang der Steinkauzbestände. Die Eulen finden nur noch wenige natürliche geeignete Höhlen in alten Bäumen, wie beispielsweise in Obstbäume, Weiden usw. Wir sind froh, dass RWW bereit war, hier zu unterstützen."

Foto: Ramon Steggink Foto: Ramon Steggink

Die Länge der angebrachten Niströhren beträgt rund einen Meter, der Durchmesser etwa 16 Zentimeter. Am Eingang befinden sich versetzte Öffnungen, die als Marderschutz dienen. Eine Dachpappe umschließt die Niströhre. Allerdings nicht in Gänze, da Feuchtigkeit nach untern entweichen soll. Kleine Löcher dienen der Belüftung. Zur Befestigung des Nistkasten wurde ein Gitterband verwendet.

 

Peter Heiks und Reinhard Plath engagierten sich bereits vor Jahren bei der Anbringung von Eisvögel-Nistkästen unter den Arkaden der RWW-Hauptverwaltung.

 

BU 1: Peter Heiks und Reinhard Plath (rechts) mit der fertigen Niströhre

BU 2: Peter Heiks installiert die Niströhre an einem geeigneten Ast

Essener Eulen wollen brüten

NABU möchte den Bestand von Steinkauz und Co. sichern.

Schleiereule, Foto © NABU Schleiereule, Foto © NABU

Eulen sind hierzulange durch das menschliche Eingreifen in die Natur stark gefährdet. Dabei leiden manche Arten mehr unter den veränderten Bedingungen als andere. Doch was unterscheidet eigentlich eine Waldohreule von dem aufwendig wiederangesiedelten Uhu? Die AG Eulen des NABU klärt auf.

 

Lesen Sie mehr auf Lokalkompass Essen.

 

Wir danken der Redaktion des Stadtspiegels Essen für die freundliche Genehmigung, einen Link zum Artikel von Julia Hubernagel auf unsere Homepage setzen zu dürfen.

Wir trauern um Dr. Klaus Grebe

Dr. Klaus Grebe, Foto © Grebe Dr. Klaus Grebe, Foto © Grebe

Unser langjähriges Vorstandsmitglied

Dr. Klaus Grebe verstarb im Alter von fast 84 Jahren am 4. November 2018.

 

Da er sich seit seiner Jugend mit der Beobachtung und Dokumentation der Natur beschäftigt hatte, fand er nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe für den (Un)ruhestand beim NABU Ruhr eine Vereinigung, in die er sich mit seinen naturkundlichen und auch beruflichen Erfahrungen als Naturwissenschaftler einbringen konnte.

Nach drei Jahren Mitgliedschaft wurde er 1997 Beisitzer im Vorstand. Wir lernten einen engagierten, kreativen Menschen kennen und schätzten ihn als einen Mann, der es verstand, auch in kontroversen Diskussionen sachlich zu bleiben.

 

Im Laufe der Zeit galt sein besonderes Engagement der Erstellung unseres Programms. Aus schrittweisen Veränderungen entstand 2008 anlässlich des 100jährigen Bestehens des NABU in Essen das farbige Programmheft. Er arbeitete an Gestaltung und Inhalt des gedruckten Programms, um damit die Außendarstellung des NABU Ruhr zu verbessern. Seine Leidenschaft zur Naturfotografie zeigte sich auf etlichen Titelfotos unseres Programmheftes und Fotos in seinen Textbeiträgen.

 

Mit der Serie NATUR ZUM STAUNEN gab er den Vortragsveranstaltungen, die der NABU Ruhr seit ca. 1977/78 in Kooperation mit der Volkshochschule Essen veranstaltet, ein neues Gesicht. Er gewann hochkarätige Referenten, die naturwissenschaftliche und naturkundliche Vorträge zu unterschiedlichen Themen hielten und die verständlich über spannende und komplexe Vorgänge berichteten, die in unsere Biosphäre zusammenwirken. Hohe Besucherzahlen zeugen für die erstklassige Qualität der Vorträge und ihrer Referenten.

2014 gehörte er mit zu den Initiatoren der Erneuerung der Homepage des NABU Ruhr.

 

Für sein Engagement wurde ihm auf unserer Mitgliederversammlung im März 2018 die silberne Ehrennadel des NABU verliehen. Wir haben einen tatkräftigen Freund verloren und sind dankbar für viele Anregungen, die er im Laufe seiner Vorstandsarbeit einbrachte.

 

Elke Brandt

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU Chr. Chwallek, Dr. K. Grebe, Foto © NABU
Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU Elke Brandt, Uwe van Hoorn, Foto © NABU

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 13. März 2018 im Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle in Essen-Borbeck wurden Dr. Klaus Grebe, Vorstandsmitglied des NABU Ruhr, und Uwe van Hoorn, Gründungsmitglied der NAJU Essen / Mülheim, vom stellvertretenden Landesvorsitzenden des NABU NRW, Christian Chwallek, für ihr ehrenamtliches Engagement mit der "Ehrennadel in Silber" ausgezeichnet.

Tote Grünfinken durch Trichomonaden

Grünfinken an FGrünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski Grünfinken am Futterautomat, Foto © NABU Ingo Ludwichowski

Sommerhitze fördert Verbreitung des Erregers

Nicht nur beim NABU Ruhr gehen in diesem Sommer wieder vermehrt Meldungen zu toten Grünfinken ein. Dafür verantwortlich ist der Erreger „Trichomonas gallinae“. Futter- und insbesondere Wasserstellen für Vögel sind gerade im Sommer ideale Ansteckungsherde, so dass ein kranker Vogel schnell andere Vögel infizieren kann. Die Krankheit ist durch einfache Maßnahmen zu stoppen. Lesen Sie mehr!

Aufruf: Schwalben und Mauersegler melden!

Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend Schauen nach den Schwalben: (v.l.) U. Hoffmann, P. Galdiga und R. Soest - Foto © Stefan Arend

Zurzeit brüten Schwalben und Mauersegler wieder bei uns. Aber wie viele Nester gibt es noch in Essen und Mülheim und wo befinden sie sich?

Deshalb bittet die Schwalbengruppe des NABU Ruhr auch in diesem Jahr alle Essener und Mülheimer Bürger, Niststandorte von Schwalben und Mauerseglern zu melden. Sind Anzahl und Standorte der Nistplätze bekannt, können die Bestände gezählt, kontrolliert und geschützt werden.

 

Nistplatzmeldungen wenn möglich mit Angaben zur Vogelart, der Anzahl der Nester und des Standorts an:

NABU Ruhr   Tel./AB: 0201 - 7 10 06 99

E-Mail:           info@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Essen:

Email:  rainer.soest@nabu-ruhr.de

 

Für Rückfragen im Bereich Mülheim:

E-Mail: ag-wasservoegel-mh@nabu-ruhr.de

 

Die Arbeitsgruppe hofft nicht nur auf Rückmeldungen in Sachen Schwalben- und Mauerseglerbestand, sondern auch auf aktive Mitarbeiter.

NABU_Schwalbenaufruf Essen.pdf
PDF-Dokument [156.2 KB]
NABU-Schwalbenaufruf Mülheim.pdf
PDF-Dokument [396.6 KB]

Öffnungszeiten Geschäftsstelle in der Waldlehne in Essen

Di und Do 10 - 14 Uhr

Für Käufe, Abgaben von Korken / Handys und ähnliche Anliegen melden Sie sich bitte am Fenster!

Öffnungszeiten Büro Mülheim

Di 10 - 14 Uhr

Korken und Handys können während der Öffnungszeiten von Haus Ruhrnatur abgegeben werden.

Foto © NABU, U.van Hoorn Zum NABU Vogeltrainer
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