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Mückenschreck - Menschenschreck Zwergfledermäuse sind nur für Insekten gefährlich Ihr verstecktes Leben in der Dunkelheit hat die Fantasie der Menschen seit jeher beflügelt: Fledermäuse. In der Popkultur sind sie überall zu finden: Batman, Dracula und Halloween, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei sind die Flattermänner alles andere als gefährlich. "Alle unsere Fledermäuse sind harmlos, zählen aber selbst zu den gefährdeten Arten. Insektenschwund und Wohnungsnot machen den Tieren zu schaffen".
Die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Wie
sie zu ihrem Namen kam, ist unschwer zu erraten: Kaum daumengroß gehört sie zu den
kleinsten Fledermausarten. Die Zwergfledermaus verbringt viel Zeit auf der Jagd. Mit ihrem
Ultraschall-Echosystem ortet sie ihre Beute auch bei dunkelster Nacht. Wie alle Fledermäuse hat sie einen riesigen Appetit. "Fledermäuse fressen Insekten in rauen Mengen.
Nacht für Nacht vertilgen sie etwa ein Drittel oder sogar die Hälfte ihres eigenen Körpergewichts!". "Das ist ungefähr so, als ob ein Mensch 30 Kilogramm pro Tag essen würde."
Fledermäuse suchen sich ihr Sommerquartier meist auf Dachböden und in Kellern, in Mauerritzen und Spalten aller Art. Dort bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. "Leider werden immer wieder Quartiere durch Renovierungsarbeiten zerstört". "Dabei stehen die Tiere unter dem Schutz der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat). Ihre Quartiere zu vernichten, ist deshalb streng verboten." Wer trotz Fledermäusen umbauen möchte, sollte sich an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Übrigens: Vor allem in August und September verirren sich immer wieder Fledermäuse in Wohnungen. "Wenn man die Fenster weit öffnet und die Vorhänge beiseite zieht, fliegen die Tiere in der Regel von alleine wieder hinaus". "Falls nicht, sollte man das Tier vorsichtig mit einem Handschuh greifen und in der Dämmerung wieder fliegen lassen." Mehr Informationen zur Zwergfledermaus findet man im Internet unter www.Fledermausschutz.de. Broschüren und Infomaterial kann auch in den Geschäftsstellen des NABU Ruhr oder der NAJU Essen/Mülheim, bestellt werden. Ein Meldebogen kann hier heruntergeladen werden. |
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