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"Schneeschlangen" von Klaus Grebe, Essen Erklärung zu den "Schneeschlangen" Die Serie zeigt, wie sich bei starkem Dauerfrost unter gleichzeitiger Sonneneinwirkung Schneeansammlungen schleichend verändern. Im anfangs lockeren Pulverschnee auf Ästen (Bild 1) kommt es in der Sonne zwischen einzelnen Schneekristallen zu punktuell begrenzten Schmelzbrücken, die aber sofort wieder gefrieren und daher den inneren Zusammenhalt des Haufwerks nicht gefährden. Im Gegenteil: es verdichtet sich ("koaguliert") und gewinnt an innerer Festigkeit. Bei mehrtägiger Wiederholung dieses Wechselspiels aus Erwärmung, Mobilität und Erstarrung lösen sich die Schneegebilde zeit- und stellenweise von ihrer Unterlage und rutschen langsam an den Flanken der Äste entlang, ohne aber unter ihrem Gewicht zu reißen oder zu zerbrechen. Essen, 12.1.09 - Klaus Grebe zu den Bildern |
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