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"RESTE IN DER NATUR" von Klaus Grebe, Essen "Reste" ist ein in der Zivilisationsgesellschaft häufig gebrauchter Begriff. So weist vor allem das Wort "Rest-Müll" darauf hin, dass in einer entwickelten Volkswirtschaft nicht alle eingesetzten Rohstoffe hundert-prozentig verwertet, d. h. in erwünschte Produkte umgewandelt und / oder nach Gebrauch in den Kreislauf zurückgeführt werden können ("Recycling"). Aufgrund des oft sehr hohen Umwandlungsgrades der produzierten Güter verbleiben vielmehr Reste an Problemstoffen, für die es keine oder zumindest keine mit vertretbarem Aufwand erreichbare Wiederverwendung gibt. In der Natur ist das anders. Auch hier entstehen im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen "Reste"; doch sie werden im Laufe der Zeit vom natürlichen Kreislauf wieder assimiliert und bilden die Grundlage neuen Lebens. Sie werden nach den Worten von Tiziano Terzano wieder Teil des unteilbaren Ganzen - der Natur (vgl. DAS ENDE IST MEIN ANFANG, DVA 2007). In der vorliegenden Serie soll ohne Anspruch auf Systematik ein Blick auf Stoffe gerichtet werden, die dem Auge des Fotografen als Hinterlassenschaft des natürlichen Geschehens auffallen und oft unbeachtet bleiben. Dem geschulten Naturbeobachter geben sie viele wertvolle Hinweise auf die Abläufe in der Natur. Lassen Sie sich von den Bildern inspirieren; überlegen Sie, was vorher war, was passiert ist, und was weiter mit dem dargestellten "Rest" geschehen mag! Und wenn Sie etwas Spannendes zu erzählen haben, mailen Sie Ihre Geschichte (maximal 25 Zeilen) unter dem Titel "Natur-Reste" und Bezugnahme auf das betreffende Bild an klaus.grebe@nabu-ruhr.de. zu den Bildern |
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